Beiträge von nische

    Hallo alle, ich bin zurück aus der inselwelt der Ägäis. Eine gute zeit, ich empfehle es allen falls möglich, es tut gut in jeder form.


    Passend zu den bestrebungen minimalen nergieverbrauchs die hier letzlich thematisiert wurden, passt dieser artikel,den ich bei mikrocontroller.net fand.

    Zur versorgung unabhängiger IOT-komponeneten werden enorme resultate verwirklicht.


    vishay.png https://www.vishay.com/ setzt gemeinsam mit e-peas neue Maßstäbe in der IoT-Welt. Dies wird durch photovoltaisches Energy Harvesting in Verbindung mit einem Hybrid-Superkondensator erreicht. Energy Harvesting ist die Gewinnung kleiner Energiemengen aus Umgebungsenergiequellen wie Licht, Wärme, Vibration oder E-Feldern. Die wichtigsten Herausforderungen ist das effektivste Wandeln auf ein nutzbares Spannungsniveau und die verlustfreie Speicherung.

    Speicherkondensatoren mit minimalem Leckstrom sind hier Schlüsselkomponenten. Die ENYCAP™-Kondensatortechnologie bietet sehr gute Eigenschaften, um diese Anforderungen zu erfüllen. Es hat eine geringe Größe, eine hohe Energiedichte, einen geringen Leckstrom und verbleibend mehr als 90 % der Nennkapazität, selbst nach 35.000 Tiefentladezyklen. Solche Umgebungsenergiequellen – kombiniert mit der richtigen Wandlungs- und Ladetechnik – machen Sensoren komplett autark und können deutlich länger als die für IoT-Anwendungen vorgesehenen 10 Jahre genutzt werden. Das Ziel von >10 Jahren Nutzbarkeit kann nur erreicht werden, wenn alle eingesetzten Komponenten im Nanoampere-Design optimiert sind und effizient mit minimalen Verlusten arbeiten. Der Vishay Harvester beinhaltet drei winzige 7,5 mm² Silizium-Fotozellen mit >13 % Wirkungsgrad, einen Ultra-Low-Power-Chip eines Kooperationspartners, der ansonsten diskret aufgebaute Schaltungsteile integriert hat.

    Hierzu gehören vor allem isolierte Back-to-Back-MOSFET-Schalter oder Rückwärtsstrom optimiert Dioden, die das Entladen des angeschlossenen ENYCAP in dunklen Perioden verhindert. Es enthält auch kleine Induktivitäten mit geringen Kernverlusten für die Spannungsumwandlung. Der Ultra-Low-Power-Chip verfügt sogar über einen MPPT, um die umgewandelte Energie zu maximieren.
    Und hier sogar in minimalen bereichen das verfahren mit MPPT (Maximum Power Point Tracking)


    Nur soviel diesmal, bin noch zu sehr in anderer stimmung 8)

    nische

    Ein modul das manches vereinfacht, ist notiert und danke für den link.

    Von mir in nächster zeit keine beiträge. Ich weile bei sonne in der ägäis.:)

    Aber mitlesen stehts gerne.

    nische

    Hallsensor IIII

    US1881 Hall-Latch


    Weil ich diesen im schaft habe, starte ich den nächsten versuch damit.

    Die besonderheit liegt im speicherverhalten von diesem typ. Es benötigt je eine umgekehrte magnetische polarität um den sensor-latch ein- oder auszuschalten.


    US1881 hallsensor latch.pdf


    Detaillierte allgemeine Beschreibung

    Der auf der Mixed-Signal-CMOS-Technologie basierende Melexis US1881 ist ein Halleffekt-Baustein mit hoher magnetischer Empfindlichkeit. Dieser Mehrzweck-Latch erfüllt die meisten Anwendungsanforderungen.

    Der Chopper-stabilisierte Verstärker verwendet die Switched-Capacitor-Technik, um den bei Hall-Sensoren und -Verstärkern üblichen Offset zu unterdrücken. Die CMOS-Technologie macht diese fortschrittliche Technik möglich und trägt zu einer kleineren Chipgröße und einem geringeren Stromverbrauch als bei der bipolaren Technologie bei. Die geringe Größe des Chips ist auch ein wichtiger Faktor, um die Auswirkungen der physikalischen Belastung zu minimieren.

    Diese Kombination führt zu stabileren magnetischen Eigenschaften und ermöglicht ein schnelleres und präziseres Design.

    Der weite Betriebsspannungsbereich von 3,5V bis 24V, der niedrige Stromverbrauch und die große Auswahl an Betriebstemperaturen gemäß den Spezifikationen "L", "K" und "E" machen diesen Baustein geeignet für Anwendungen in der Automobilindustrie, der Industrie und im Consumer-Bereich.

    Das Ausgangssignal ist vom Typ Open-Drain. Dieser Ausgang ermöglicht eine einfache Verbindung mit TTL- oder CMOS-Logik, indem ein Pull-up-Widerstand zwischen eine Pull-up-Spannung und den Ausgang des Bausteins geschaltet wird.

    &thumbnail=1

    Einzigartige Merkmale

    Der US1881 verfügt über magnetische Schalteigenschaften mit Verriegelung. Daher sind für einen ordnungsgemäßen Betrieb sowohl Süd- als auch Nordpole erforderlich.

    SE-Gehäuse - Latch-Charakteristik UA-Gehäuse - Latch-Charakteristik

    Der Baustein verhält sich wie ein Latch mit symmetrischen Betriebs- und Freigabe-Schaltpunkten (BOP=|BRP|). Das bedeutet, dass Magnetfelder mit gleicher Stärke und entgegengesetzter Richtung den Ausgang hoch und niedrig schalten.

    Wird das Magnetfeld entfernt (B→0), bleibt der Ausgang in seinem vorherigen Zustand. Diese Verriegelungseigenschaft macht das Gerät zu einem magnetischen Speicher.

    Eine magnetische Hysterese BHYST hält BOP und BRP durch einen Mindestwert getrennt. Diese Hysterese verhindert ein Schwingen des Ausgangs in der Nähe des Schaltpunkts.

    &thumbnail=1

    Eine einfache schaltung erlaubte das schaltverhalten zu viualisiern. Eine led am ausgang (3) mit einem widerstand gegen +VCC und je nach magnetpol schaltet sich die led ein oder aus. Der zustand bleibt dann bei entferntem magnet erhalten.

    Beim vertikalen bewegen eines senkrecht gerichteten würfelmagneten (5x5) schaltet die led nach ca. 2mm um. Es ist also eine deutliche hysterese vorhanden.

    Mit einer speziellen konstruktion versuchte ich nun einen kleinen stabmagneten zu stabilisieren was aber keineswegs gelang. Meist flippte der magnet um seine längsachse und klebte danach am elektromagnet.

    Mir kam nach diesem misserfolg der gedanke einen "wagnerschen hammer" nachzubilden, was dann auch mit wenig zusätzlichen bauteilen gelang.

    Ausser dem hallsensor werden nur 4 bauteile benötigt:

    widerstand, led, mosfet, magnetspule.

    schaltung-.jpg  spule-.jpg

    @Kai - Die skizze rechts sollte genügen. Die beiden kunststoffscheiben auf die schraube schieben und festkleben. Innen über das metall eine lage klebeband zur isolation. Wickeln so viel draufgeht. Es kann auch ein dickerer draht verwendet werden z.B. 0.5mm. Es wird dann einfach mehr strom bei kleinerer spannung benötigt. Der "dicke" mosfet verkraftet das easy.

    waha1.jpg waha2.jpg waha3.jpg

    Der sensor ist an einem weich biegbaren aludraht befestigt. So kann die position angepasst werden. Die oberseite des sensors zeigt richtung vertikale achse.


    Im video sind zwei 5x5mm neodymwürfel an einem petstreifen befestigt. Zuerst sieht man am rucken der magnete wenn der umschaltpunkt erreicht ist. Lässt man dem petstreifen mehr freiheit, wird er vom e-magnet angezogen resp. abgestossen und schaltet dabei stehts den senor um.

    Video


    @Pius - flux-gate wird mich sicher noch beschäftigen, scheint spannend zu werden :-) und auch für den externen typ merci!


    Vergnügliches wochenende allen und bis bald. 997-wink2-gif

    Hallsensor III


    Um anhaltspunkte und eine funtionprüfung für den OH49E-Hallsensor zu erhalten, mass ich A die hallspannung mit einem doppelten neodym-magnet einmal S-N direkt am am sensor anliegend, zum zweiten B ohne magnet im umfeld des sensors und drittens C wieder mit dem doppelten neodym aber in N-S ausrichtung.

    Pro wert gibt es ein resultat mit dem multimeter und eines mit dem von analog-read gelieferten wert des arduino.

    .

    TEST HALLSENSORMultimeterAnalog-ReadUmrechnung ab Referenz-Spannung 4.92 VArduino-Messung
    A. U-Hall max4.22 V8784.92 * 878 / 10234.22 V
    B. U-Hall neutral2.42 V5044.92 * 504 / 10232.42 V
    C. U-Hall min0.78 V1614.92 * 161 / 10230.77V


    Mit den werten levVal und dlyVal musst ich ein wenig experimentieren. Mit zu kurzem delay erfolgte bald eine aufschaukelnde auf-ab-bewegung des schwebenden objekts, was dann bei zu grosser amplitude zum abfallen führte. Den idealen abstand des hallsensors vom magneten ermittelte ich versuchsweise.

    1. //
    2. int levVal = 228; // Levitation Point Value;
    3. int dlyVal = 250; // Delay Value Micro Seconds;
    4. //

    oszilogram-screenshot.png

    Kanal 1 ist die Hallspannung bei schwebendem magnet

    Kanal 2 zeigt den verlauf an Ausgang Pin 5 (Frequenz und Effektivwert)

    Kanal 3 zeigt die spannung an Drain von MosFet (Frequenz und Effektivwert)


    Im folgenden video ziehe ich den schwebenden magnet leicht runter und hebe ihn dann über den schwebepunkt hoch. Dieser vorgang ist sehr sensitiv und von hand kaum gut darstellbar. Die pulsfolge und das tastverhältnis ändert sich in die eine oder andere richtung. Am besten ist die spannung auf kanal 1 ablesbar.

    Video vom Oszillogramm


    Ich bin nun gespannt ob es mit dem hallsensor OH 137 &thumbnail=1

    eventuell funktionieren könnte. Wahrscheinlich ist die fest integrierte hystherese ein hinternis dazu ?¿?¿?


    Gruss. 997-wink2-gif

    Hallsensor II

    Der sketch ist schnell erklärt.

    Zu beginn werden 4 pins eingestellt dann 4 variablen initiert.

    Im setup wird der serial-monitor aktiviert, es folgen zwei meldungen.

    pinmode tut seine arbeit an drei pins und am schluss folgt die meldung "started".

    Der Magnet kann nun in richtiger polarität eingesetzt werden. Man spürt deutlich die kräfte und weiss so wenn man loslassen kann.

    Die programmschleife loop fragt zuerst nach den tasten für den levitation-pint.

    Die add-taste erhöht den abstand vom elektromagnet, die sub-taste tut das gegenteil.

    Immer nach betätigung einer taste werden die analog-read werte für die hallspannung,

    der aktuele zustand am ausgang pin5 und der neu eingestellte abstandswert ausgeschrieben (funktion value-log).

    Es folgt der vergleich des von analo-read gemessenen wertes mit dem wert vom eingestellten "levitation-point".

    Entsprechend wird der ausgangspin 5 auf high oder low geschaltet.


    numbers.jpg

    Das bild zeigt links den wert von analog-read gemessen wärend schwebendem permanent-magnet.

    Die regelung geschieht hier innerhalb von 5 werten.

    Rechts sieht man die ausgabe im serial-monitor beim drücken der add- sub tasten.

    Video

    Ein N-Fet-Transitor wird über einen 10k widerstand an seinem gate-anschluss mit dem signal von pin5 gespiesen.

    Zwischen VCC und Drain liegt der elektromagnet. Eine freilaufdiode ist im n-fet bereits enthalten.

    Mit den kenntnissen das der schwebezustand mittels ein- und auschalten der magnetspule erreicht wird, müsste mit einem anderen entwurf auch der Hallsensor OH137 (typ switch) zu verwenden sein. Ebenfalls könnte der "levitator" auch mittels opamps geregelt werden.

    Im nächsten beitrag kommen dann die messwerte und das oszillogram.


    Liebe grüsse, blibet xund. 997-wink2-gif

    Dateien

    • konstr.jpg

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    Hallsensor I


    Bis anhin hatte ich keinerlei erfahrung mit hallsensoren gemacht.

    Mit einem so genannten "Levitator" hat sich das jetzt gebessert und in folge zeige ich die ergebnisse.

    Auf der seite www.thingiverse.com/thing-1392530 ist der aufbau des levitators fertig dargestellt.

    Meine ergebnisse stammen vom nachbau des "levitators" von jsirgado March 05, 2016

    Wer die funktionsweise des hallefekts noch nicht kennt, bekommt hier eine gute erklärung:

    https://www.melexis.com/en/articles/hall-effect


    Als erstes besorgte ich zwei hallsensoren.

    Der eine vom typ switch OH 137 OH137 Hallsensor.pdf

    oh137.png

    Der OH137 mit dem eingebauten schmitt-trigger eignet sich nicht für den levitator. Dieser hallsensor ist ideal für drehzahlmesser, ereigniszähler etc. Er liefer an einem openkollektor-ausgang ein digitales signal zur weiteren verarbeitung.


    Der andere vom typ analog OH49E OH49E-Hallsensor.pdf

    oh49e.png

    Der OH49E liefert nach mass des auf ihn wirkenden magnetfeldes eine spannung, die im fall des levitators mit einem arduino uno ausgewertet wird.


    plan.jpg  aufbau.jpg  &thumbnail=1

    Mein schema und aufbau des "levitators"


    Zu den messergebnissen das nächste mal.

    Tschau zämme 997-wink2-gif

    Dateien

    • plan.jpg

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    Schöner Beitrag Pius!

    Mich interessierte noch die art des kristalls und wie es sich mit dem gleichrichtungeffekt verhält.

    Aus wikipedia entnehme ich diesen ausschnitt:

    Beim Kristall-Detektor kamen vor allem Bleiglanz und Pyrit zum Einsatz, die als Erze in der Natur vorkommen. In Krisenzeiten wurden artverwandte Materialien (Schwefel-Verbindungen) auch künstlich hergestellt. Diese waren begehrte Handelsgüter (Schwarzmarkt).

    Bei einem Kristall-Detektor wurde ein etwa 5 mm großer Kristall in eine metallische Halterung eingespannt, die den einen Pol der Diode bildete. Vom anderen Pol wurde eine Metallspitze einstellbar auf einen Punkt des Kristalls aufgedrückt, so dass ein Schottky-Kontakt entstand. Genau gesehen handelte es sich beim Kristall-Detektor also um eine Schottky-Diode. Die Bedienung des Empfängers mit einem Detektorkristall war sehr diffizil und erforderte einiges Geschick und eine ruhige Hand, da mit Hilfe einer Metallspitze eine geeignete Stelle auf dem Kristall gesucht werden musste, die einen Gleichrichter-Effekt aufwies. Kommerzielle Versionen eines Kristalldetektors hatten die Anordnung in ein kleines Glasrohr eingeschlossen, das quer auf zwei Bananensteckstiften montiert war und damit in die entsprechenden Bananenbuchsen des Detektorempfängers gesteckt wurde. An einem Ende schaute ein Metallröhrchen mit Griff heraus, mit dem man dann die Metallspitze bewegen und mit ihr auf dem Kristall herumstochern konnte. Vornehme Geräte führten bei Drehung des Griffs abwechselnd eine Hebe-/Absenk- und eine Drehbewegung aus, so dass durch einfaches Drehen immer neue Aufsetzpunkte erreicht wurden.


    Ich erinnere mich der geduld, die es benötigte, um eine gute stelle auf dem kristall zu finden und dann der vorsicht ja gar nichts mehr zu verändern. Die Metallspitze bekam ich durch einen spitzen diagonalschnitt eines einzelnen drahtes aus einer kupferlitze. Beim rumstöbern fand ich noch diese seite, wo das thema tiefgehen gezeigt wird


    Auf dieser seite geht es gleich tief in die physik. Ich musste hier aber bald passen weil mir die grundlagen fehlen.

    Eine Schottky-Barriere , benannt nach Walter H. Schottky , ist eine Schottky-Barriere . . . . .


    Gruss nische

    Wohl eher ein piratenempfänger. Ohne stromversorgung konnte der landessender beromünster klar und verständlich gehört werden.

    Der kopfhoerer mit seinen je 2000 ohm kapseln war unbequen zu tragen. Aber hoerspiele im bett waren schon etwas besonderes.

    Auf dem dachfirst war eine langdraht-antenne an porzellan-isolatoren aufgespannt.

    omega8.jpg Omega8 Kristall-Detektor-Empfänger

    rueckseite.jpg Innen sah es etwa so aus (ist ein anderer typ als oben gezeigt)

    buegelkopfhoerer.jpg Der ohrendrücker mit 4k impedanz


    e scheene sunntig 997-wink2-gif

    ch verwende eine Platine mit dem TP4056 als Laderegler:

    Ja diesen laderegler meinte ich. Dein text und das video von Andreas Spiess lieferten mir erschöpfend antwort auf meine fragen.


    Das mit dem Maximum_Power_Point_Tracking gilt vorwiegend für grössere anlagen mit z.B. 12V an Bleiakkus oder netzgekoppelte FV-anlagen.

    Hierfür würde ich sicher einen geeigneten laderegler kaufen.


    Merci und heb's guet. nische

    nische: ich weiß nicht so recht, was Du mit „aufstartendem Solarpanel“ meinst.

    @Kai - Ja das war schlecht ausgedrückt. Ich meinte ob SC1 (solar-cell) bereits die versorgung für U2 U1a und U1b liefern könnte, bevor der schmitt-trigger anspricht. Die frage ist aber unsinnig nachdem ich den schaltplan nochmals konsultierte.

    Mehr aber interessiert mich die sache mit dem gewählten laderegler. Der gewählte typ ist glaube ich geeignet lipos aus quellen bis zu 7 volt sicher zu laden.

    Wie ist das bei deinem bereits in betrieb stehenden gerät ausgeführt? Wie ist der ertrag so wie es jetzt läuft?

    Den sonnenfolger jederzeit bei zu geringer einstrahlung abzuschalten, und nicht nur nachts, ist hier klug umgesetzt.:thumbup:

    Ich erinnere mich, dass solar-laderegler sowol an das verwendete panel als auch an den akku angepasst werden, damit dieses immer im optimalen leistungsbereich betrieben wird.

    Ich bewege mich hier auf glatten terrain und füge desshalb den link zum Maximum_Power_Point_Tracking an.

    Heit's guet und tschüss. nische

    @Kai - ein beitrag den ich mit interesse las. Alle infos die ich mir wünschte sind enthalten und, was ich am meisten schätze, die sache wurde durchgetestet und nicht nur theoretisch vermittelt.

    Vielleicht etwas spitzfindig, aber wie wär es, wenn die 5V versorgung auch vom "aufstartenden" solarpanel käme?

    Danke Kai :).

    nische

    Mein gedanke war"betriebsstrom minimieren".

    Kay hat recht mit der anwendung von mos-fet's, die arbeiten so zu sagen statisch, dh am gate muss lediglich eine spannung anliegen und lediglich der gat-ladestrom ist zu verrechnen, was aber vernachlässigt werden kann.

    Ich verwende bistabile relais weil die nur beim umschalten strom benötigen. Wärend eines tageszyklus geschieht das 3 mal mit der 5V-ladung eines 100uF kondensators und einmal kurz beim umschalten der drehrichtung am abend.

    Die 100k widerstände parallel zu den 100uF kondensatoren entladen diesen für das nächste event. Wegen der langen zwischenzeiten kann der auch 1MΩ betragen.

    Gruss. nische

    Sonnenfolger III


    Der entwurf für die rückführung des panels von west nach ost und für die nachtabschaltung ist ausgetüftelt.

    Wie schon früher angedeutet verwende ich zwei bistabile relais mit je zwei wechslern.

    Honfa printrelay 5V bistabil mit zwei wicklungen und zwei wechlern

    relaisbs.jpg


    Weiter benötigt es einen schmitttrigger für die reaktivierung am morgen. Verwirklicht mit einem cmos 555 timer.

    LMC555-TI.pdf

    schmitt-trigger 555.jpg


    Mangels eines breadboard (bei reichelt sind die guten immer noch ausverkauft) die relais-kombination auf einem mini-steckboard

    relaisboard.jpg


    Das zweifache motortreiber-board mit dem L910s

    L9110.pdf

    motortreiber.jpg


    Die schaltung mit dem neuen motortreiber

    SonnenfolgerSchema-.jpg


    Und noch der testaufbau. @Kai - betrachte es einfach als gesamtkunstwerk ;)

    testaufbau.jpg


    Also wie funktioniert dieses konglomerat verschiedenster dinge?

    Sonnenfolger-Relais.jpg

    Nach einschalten der spannung geht das pcb mit der sonnenfolger-schaltung sowie der motortreiber in betrieb.

    Bei korrekt erfolgter justage folgt die ausrichtung des panels der sonne bis am abend der endschalter-west anspricht.

    Das linke relais wird umgeschaltet und über k1 gelangt positive spannung an pin 6 und 10 von lm324. Der obere teil der messchaltung LDR1 ist nun praktisch kurzgeschlossen.

    Der motor ändert dadurch die drehrichtung und bewegt das panel zurück richtung osten. Endschalter west ist wieder freigegeben.

    Des weiteren wird über k2 der 100uF kondensator in der mitte aufgeladen.

    Wird beim rückfahren des panels der endschalter ost erreicht, lädt sich der 100uF kondensator oben rechts über die spule des rechten relais und schaltet dieses um.

    k4 trenn nun, mit ausnahme des schmitt-triggers, die anlage von der versorgung. Der ruhestrom liegt jetzt bei 60uA.

    Über k3 gelangt die ladung des mittleren 100uF kondensators zum relais oben links und schaltet dieses um.

    Weil der endschalter west freigegeben ist, ist die anfangssituation wieder hegestellt.

    Der schmitt-trigger wartet indessen auf hellere zeiten und schaltet sobald genug spannung vom panel kommt über den 100uF kondensator ganz links das rechte relais auf die ursprüngliche stellung.

    Die anlage ist nun über k4 wieder mit strom versorgt und ein neuer zyklus beginnt.


    Die konstruktion ist noch nicht erstellt. Wie wir wissen, dem wetter ausgesetzte einrichtungen sind nicht einfach zu erstellen, wenn sie dauerhaft funktionieren sollen.


    Schöe sunntig an alli. 1699-wink2-gif

    Hoi TruckerMartin

    Was du da angehst, könnte ein sehr interessantes thema werden, das nicht nur mich sondern auch andere mit spass verfolgen würden.

    Alleine es fehlen uns die angaben und informationen über das teil an dem du arbeitest. Du nennst es einfach "tacho".

    Vermittle uns bitte den tachotyp, den schaltplan das datenblatt und evt. ein bild von dem "tacho" mit den anschlüssen, damit wird mitdenken und mittüfteln können.

    Freundlichen gruss in's wochenende. nische

    Timer IC Modul I


    Im posting #88 erwähnte ich einen sekundentimer. Die messeinrichtung der verzögerungszeit am timermodul wurde so gestaltet:


    Timer-counter.jpg


    Die beschaltung rund um das coo5-modul wurde bereits in #88 gezeigt. Ergänzend gibt es jetzt noch einen inverter am ausgang. Zur erinnerung, der ausgang geht beim start des timers von high auf low. Mit dem inverter steht nun auch ein low-high signal zum steuern einer folgeschaltung zur verfügung.

    Der rechte teil der schaltung wurde bereits in #16 vorgestellt und erklärt. Weil der sekunden-zähler nach anlegen der spannung nicht sofort zu zählen beginnt, werden die pulse am n-mos-fet erst freigeschaltet wenn vom timer-modul ein high an die basis (enable) vom transistor geliefert wird, also nach drücken der starttaste.


    Ich testete nochmals mit einem Rt 2MΩ bei 5V VCC.

    • Faktor 1 553.75sek 9,23min
    • Faktor 8 4430 sek 73.83min
    • Faktor 64 35440sek 9.844h
    • Faktor 512 283520sek 78.755h

    Falls jemand an einem coo5-timer interessiert ist, kann ich den gerne per post zusenden.


    timer-counter-b.jpg


    997-wink2-gif

    Sonnenfolger II

    #244 - Trotzdem werde ich den motortreiber noch mit mosfet's aufbauen.

    Das hab ich dann rasch aufgegeben, als ich die preiswerten motortreiber-module sah.

    Ich bestellte je zwei der typen DRV8833 und L9110S. Beide tragen treiber für zwei DC-motoren, also ideal für die anwendung eines x-y-antriebes. Mit all diesen modulen drehen die motoren wie gewünscht.


    Mit dem bereits im beitrag #244 gezeigten L293D verzeichnete ich die 5mA ruhestrom, wenn die enable-pins auf GND liegen.

    L293D.jpg

    L293D.pdf


    Beim L9110S liegt der ruhestrom bei 6mA, der aber der verbauten betriebs-led geschuldet ist. Die könnte man letztlich entfernen.

    L9110S.png

    L9110S.pdf


    Der drv8833 besitzt einen sleep-pin, der aber auf dem modul nicht herausgeführt ist. Durch aktivierung des sleepmodus mit einer nadelsonde gelang es den ruhestrom von 32mA auf 27mA zu reduzieren. Dieser sleep-pin (1) hat eine enable-funktion, reduziert aber den ruhestrom nur gering. Auch dieses modul besitzt eine betriebsled, die dauernd strom zieht.

    DRV8833.png

    DRV8833.pdf


    Bisher die drei versionen des motorentreibers für einen sonnenfolger.

    L293D

    sf-mit L293D.jpg


    DRV8833

    sf-mit-drv8833.jpg


    L9110S

    sf-mit-L9110S.jpg


    Ich entschied mich für das modul LS9110 das zwei treiber auf einem kompakten pcb mit stabilen anschlüssen vereinigt.

    Beste grüsse in die woche 1699-wink2-gif

    Dateien

    • DRV8833.png

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    • L9110S.png

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    • sf-mit-drv8833.jpg

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    • L293D.jpg

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    Ja, daran dachte ich auch, bin aber noch unschlüssig wie die nachtabschaltung erfolgen soll.

    Trotzdem das hier etwas quer liegt, möchte ich euch eine lösung von

    NightHawkInLight

    nicht vorenthalten. Er bringt die sache schlicht auf den punkt.

    nische

    Timer IC Modul


    Vor einiger zeit erhielt ich mit einer sammelbestellung 10 breakout timer-module.

    c005 timer modul.jpg

    Jetzt wollte ich wissen, was damit anzufangen ist. Die spärlichen angaben halfen nicht weit. Letztlich sammelte ich folgende spezifikazionen:
    coo5-Timer-Modul.jpg  20210809_145247(1).jpg

    • Versorgungsspannung 2 bis 5 V
    • Wird der trigger input nach low geführt, startet der timer und pin output geht damit auf low-level. Im Ruhezustand ist er auf high-level.
    • An den pad's mit den lötösen wird der zeitbestimmende widerstand angeschlossen.
    • Oben sind die beiden pad's P1 und P2 zu sehen.
    • Ohne Brücke nach vcc beträgt der Zeitfaktor 1
    • Wird P1 nach vcc gebrückt. beträgt der zeitfaktor 8
    • Wird P2 nach vcc gebrückt beträgt der zeitfaktor 64
    • Sind beide nach vcc gebrückt beträgt der zeitfacktor 512
    • Die verzögerungszeit ist auch von der betriebs-spannung abhängig
    • Stromverbrauch unaktiviert kleiner als 1 uA
    • Stromverbrauch aktiviert bei: 5V 1mA, 4V 650uA, 3V 360 uA

    Retriggern nach einem start ist nicht möglich. Erst nach Ablauf der zeit wird der trigger-input wieder aktiv.

    Werte für Rt sind keine angegeben. Ich testete mit einem sekundentimer mit den werten R0, R100, 1k, 10k, 100k,1MΩ

    Die resultate bei betrieb mit 4 volt zeigt die tabelle.

    P1 und P2 offenP1 gebrücktP2 gebrücktP1 und P2 gebrückt
    0r1.7 sec15.2 sec113 sec 1.93 min909 sec 15.15 min
    100r1.78 sec15 sec114 sec. 1.9 min916 sec 15.31 min
    1k1.58 sec16 sec123 sec 2.05 min813 sec. 13.35 min
    10k4.3 sec35 sec276 sec. 4.6 min2215 sec 36.91 min
    100k29.6 sec238 sec. 3.96 min1896 sec. 31.6 min14921 sec. 4.144 std
    1MΩ277.5 sec. 4.625 min2220 sec 37 min17745 sec. 4,93 std141960 sec. 39.43 std
    10MΩgeht nicht mehrgrenze des möglichen zwischen 1 MΩ und 10 MΩ


    Wie man aus den drei ersten Zeilen sieht, gibt es zwischen 0Ω und 1k kaum änderungen. Es muss intern bereits ein widerstand geschaltet sein, der ein Kurzschluss an den Rt-pins verhindert.

    Weil das zeitbestimmende teil ein widerstand ist und die spannungsversorgung auch mitwirkt, lassen sich zeiten nicht genau reproduzieren. Kleinste änderungen von Rt wirken sich auf die vielen interationen aus und lassen die verlangte zeit leicht schwanken. Dazu wurde dieses Modul auch nicht entworfen, eher für eierkocher etc.

    Rt 2k23 volt190 sec3,166 min
    P2 nach vcc gebrückt4 volt139 sec2.316 min
    ergo faktor 645 volt118 sec1.966 min


    Ein interner teiler kann durch unterschiedliche Überbrückung der pins P1 und P2 nach vcc programmiert werden. Wie oben erwähnt sind die faktoren 1, 8, 64 und 512 möglich.


    caskadiert.jpg

    Die module können gemäss diesem schema beliebig kaskadiert werden. Führt man pin-output vom zweiten Modul auf den trigger-eingang des ersten Moduls zurück erhält man einen VLTAMV :huh: (verylongtimeastabelmultivibrator), wer auch immer so etwas benötigt.

    Gruss 997-wink2-gif

    Sonnenfolger I


    Herzlichen dank für das vielseitige echo und die vorschläge.

    Für mich gut und hilfreich sind folgende tipps:

    von Pius, dass der L293D bereits freilaufdioden enthält - hab ich übersehen.

    von Kai, den hinweis dass gegroundete enabels den ruhestrom senken.

    Meine idee dazu probierte ich sofort mit erfolg aus.

    enable-trick.jpg

    Ich lege die enable-pins 1 und 9 über widerstände auf ground, was den ruhestrom sofort auf 6 mA reduziert.

    Ich versuche 10k und 100k, beides funktionierte. Ich wähle den niedrigen wert.

    Beim aktivieren eines motors durch einen high-level wird enable über die dioden auf high geführt, die motoren laufen klaglos an.

    Sind alle motoren aus, stellt sich der ruhestrom von 6 mA ein.

    Mein SCHEMA bekommt also einige änderungen. Einerseits fallen die 8 dioden bei den motoren weg,

    andererseits benötige ich vier davon für die enable-aktivierung.

    SonnenfolgerSchemaH.jpg Das modifizierte Schema


    Trotzdem werde ich den motortreiber noch mit mosfet's aufbauen. Ein experiment mehr :-)


    Nachabschaltung kommt später, dazu grüble ich bereits an einer hoffentlich brauchbaren lösungen herum.

    Dazu speicherte ich schon mal L293D.png von Kai.

    Zeitmanagemaent von Pius für die motorlaufzeit ist ebenfalls gebongt.


    Merci an Hans, zeige doch auch eine idee von dir, manchmal sind wir wie blind für genial einfache lösungen.


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