Beiträge von Hans Glueck

    Wenn man nach Spannungsregler 3,3V googelt, findet man Alles, was man eventuell braucht. Vom kleinen Regler im Transistorgehäuse bis zur kompletten externen Beschaltung, einzeln, oder fertig auf Miniplatine zur Steckmontage. Man sollte nur auf den zulässigen Strom achten.


    Die Molex-Stecker/Buchsen gibt es einzeln oder als kleines Sortiment. Es ist aber nicht einfach die kleinen Kontakte richtig anzuschlagen. Ich habe zwar einen ganzen Satz Quetschzangen, Aber die Matrizen sind meist nicht so genau zu den Stiften und Kabelquerschnitten passend. Manchmal behalte ich die konfektionierten Stecker und löte in 5-10cm Entfernung ein neues Kabel an.


    Hans

    Bezüglich der 3,3Volt möchte ich anmerken, dass in dem Plan oben ein "Converter" 5V zu 3,3V vorgesehen ist. Der kann als Spannungsteiler oder als Spannungsregler ausgeführt werden. Die 3,3V sind auch für den Pullup mit den beiden 2K7 Ohm Widerständen erforderlich.


    Wenn man die Schaltung erst mal zu Testzwecken zum Laufen bringen will, würde ich sie erst einmal auf einem Breadboard (BB = Steckbrett) aufbauen. Da muss man noch nichts verlöten, außer eventuell das Kabel für die Cam-Pins.

    Zum Breadboard gibt es auch einen Kopfplatine, die die äußeren Längskontaktreihen des BB mit einmal 5VDC und auf der anderen Seite mit 3,3VDC aus einer USB-Buchse versorgt. Den Kram gibt es bei Ebay und er kostet nicht viel. So kann mit beiden Spannungen die Schaltung zum Leben erwecken.


    Zum Löten der feinen Anschlüsse braucht man einen feinen Lötkolben mit sauberer Spitze, etwas Übung und möglichst noch bleihaltiges Lot.. Mit den neuen, bleifreien Lötmitteln wird Das für Ungeübte schwierig. Am Besten lässt man sich das Löten wirklich zeigen und lässt sich anleiten, wie man Wärme und Lötzinn anwendet, um so feine elektrische Verbindungen sauber zu löten. Bei dem Lötzinn achte darauf, das Sn60/Pb40 auf dem Etikett steht.


    Wenn die Schaltung und die Software funktionieren, dann kannst Du die Schaltung auf einer Lochrasterplatine wie auf dem Minibild aufbauen (lassen) und die Anschlusskabel zusätzlich mit der Heißklebepistole ankleben. Das ist relativ sicher und sollte halten, bis die Platine und der Mico-Arduino fest eingebaut sind.


    Hans

    Da bin ich ja froh, dass es nicht nur mir so geht.

    Ein Timingproblem passt natürlich dazu, dass bei jeder Printanweisung nur das erste Zeichen "erfasst" wurde. Die beiden gleichen Displays (LCD 1602 I2C) funktionieren mit meinem Arduino UNO. Sowohl mit dem Demo-Programm, dass alle Funktionen der Lib verwendet, als auch mit handgestrickten Software, mit der ich die benötigten Funktionen der Lib geübt habe.

    Ich möchte nur eine Handvoll Strings und Zahlen anzeigen.

    Das geliehene Display habe ich schon wieder eingepackt, und eine Notiz zur funktionierenden Lib und dem besseren Demoprogramm beigelegt.


    Heute ist der Motorflansch für den Nema23 entstanden, und der Motor passt "saugend" in den Flansch und die Schrauben passen durch den Motor genau in meine Gewindebohrungen. Die Klauenkupplung ist gestern auch eingetroffen.

    Knisterbein

    Mit so einem LCD 1602 I2C; also 2x16 Chrs-Display mit I2C-Treiber habe ich mich vor 3 Tagen auch rumgeärgert.

    In der Beschreibung von Fundoino wird ein Programmbeispiel gezeigt, und beschrieben, welche Bibliothek man laden und einbinden muss.

    Also habe ich das Programm kopiert, und die Bibliothek eingebunden.

    Leider hat das Display immer nur das erste Zeichen der Textzeile angezeigt. Auf der Fundoino HP steht das Gleiche, wie im PDF.

    So habe ich den ganzen Sonntag versucht, das Display zur vollständigen Anzeige zu überreden.

    Spät abends habe ich dann mein Problem im großen Arduino-Forum gepostet. Dort bekam ich Hinweise, zu anderen Bibliotheken, die auch nicht besser funktionierten. Dann habe ich mit einem gleichen, geliehenen Display mein Glück versucht. Ich hatte damals 2 Fundoino-Sets bestellt, und Eins verschenkt.

    Dieser Versuch brachte kein anderes Ergebnis. Inzwischen war es Montag Nachmittag, und im Arduino-Forum kannte Jemand den Fehler, der von der veralteten Bibliothek kam. Also habe ich nach dem Fehler und einer besseren Bibliothek gesucht, und bin dann auch fündig geworden. Diese Bibliothek wird zwar anders angesprochen, aber in ihrem Beispiel- und Testprogramm werden alle Datenformate und deren Übermittlung an das Display vorgestellt.

    Dann hat mir im Forum noch ein freundlicher Mensch gezeigt, wie man den Text besser formatieren kann, und wie man die Textvariable mit neuem Text beschreiben kann.

    So funktioniert es jetzt mit beiden Displays.

    Den Radius konnte ich nicht selbst errechnen, da habe ich gegoogelt, und eine Webseite mit einer rechnenden Eingabemaske gefunden.

    Gestern haben ich den Gegenflansch für den Adapter gebaut. Alle Bohrungen und Senkungen auf einer Fräsmaschine mit digitaler Positionsanzeige in einer Aufspannung ausgeführt. Der neue Flansch ist quadratisch und wurde in den fixierten und winklig eingemessenen Maschinenschraubstock montiert.

    Das Zentrum der Platte habe ich vorher händisch ausgemessen und mit einem Körnerschlag markiert. Den 16mm Radius nur zur Kontrolle mit dem Zirkel angerissen. Den Körnerschlag habe ich mit der Digitalanzeige angefahren und als Nullpunkt in X und Y abgespeichert. Von dem Nullpunkt habe ich dann die Digitalanzeige die drei Positionen auf der 32mm Kreisbahn berechnen lassen. Die Platte hatte ich so eingespannt, dass die erste Bohrung sich mit dem Winkel von 0 Grad deckt. Dann habe ich die Bohrungen in der Reihenfolge 0°-120°-240° ausgeführt.

    Für die 3 Gewindebohrungen habe ich 3 Durchgangslöcher mit 5,2mm gebohrt, und von vorn mit 9mm aufgebohrt um die Inbus-Schraubenköpfe zu versenken. Das Zentrum habe ich zum Schluss mit einem 21mm Bohrer gebohrt, weil ich den Nullpunkt vorher noch für die Kreisbahn behalten wollte.

    Die beiden linken Schraubenbohrungen (120°-240°) haben auf Anhieb sauber, auch zur Mittelbohrung, gepasst. Leider hat die erste 5,2mm Bohrung etwas geklemmt. Die Gewindebohrung liegt etwa 0,3mm zu hoch und zu weit innen. Da die Position mit x= +16,000mm und y= 0,000 recht einfach anzufahren war, liegt der Fehler sicherlich nicht bei mir oder der Digitalanzeige. Da hat wohl der Chinese an seinem runden Bauteil die Position leicht verfehlt. Das erklärt auch die ungleichmäßigen, gemessenen Abstände, die ja bei meiner Fertigung gleichmäßig sind.

    Zur Korrektur habe ich in meinen Flansch dort diese Bohrung und die Senkung in diese schräge Richtung um 0,4mm zu einem Langloch erweitert. Jetzt passen die Schrauben, aber ich werde nochmal minimal nachfräsen, damit die 1. Bohrung optimal zur Bohrung im Zentrum passt.

    Am Ende müssen die Achsen vom Gerät und dem Motor exakt fluchten. Die Adapterplatte für den Motor habe ich schon vorbereitet aber noch nicht (5 Löcher) gebohrt. Die Achskupplung ist auch noch nicht geliefert.

    Hans

    Hallo,

    Um einen Nema23 Motor zu montieren stehen mir 3 vorhandene Bohrungen mit M5 Gewinde auf einem gestuften Flansch um einen Wellenstupf zur Verfügung.

    Die Bohrungen habe ich jeweils am Außenrand zueinander vermessen. Dabei habe ich die Maße 32,38mm, 31,65mm und 31,81mm gemessen.

    Da der Flansch aus einer chinesischen Fertigung stammt, und ich auch nicht auf den 1/100 mm messen konnte, gehe ich davon aus, dass die Bohrungen im gleichen Abstand um 120° versetzt sein sollen. So möchte ich jedenfalls die Adapterplatte anfertigen. Deshalb habe ich die gemessenen Maße versucht zu vermitteln. Dazu habe ich zuerst die 3 Maße addiert, und durch 3 geteilt, um den durchschnittlichen Abstand zu ermitteln. Dabei habe ich 31,95mm berechnet. Außerdem habe ich das kürzeste, und das weiteste Maß addiert und den Mittelwert von 32,015mm errechnet.

    Aus diesen beiden Zahlen habe ich nochmals den Mittelwert errechnet, um ein Maß mit der kleinsten Abweichung zum Sollwert zu bekommen. So bin ich auf 31,9825mm Abstand gekommen.

    Da ich die Bohrungen an den Außenkanten gemessen habe , muss ich noch den Durchmesser der Bohrungen von 4,3mm abziehen. So ergibt sich ein errechneter, direkter Abstand von 27,6825mm zwischen den Bohrungen. Nun möchte ich gern wissen, welchen Radius die Kreisbahn hat, auf der sich die Bohrungen im Abstand von 120° befinden.

    Deshalb habe ich für das gleichseitige Dreieck den Radius vom äußeren Umfang für a = 27,6825mm rU = √3 / 3 * a errechnen lassen, und bin auf 15,982mm gekommen.

    Messtechnisch habe ich den Lagerflansch der Welle mit einem DM von 20,92mm gemessen und einen Abstand von dessen Außenkante zur gepeilten Bohrungsmitte von 6,01mm bestimmt.

    Daraus errechnet sich ein Radius von 20,91mm / 2 + 6,07 = 16,53mm.


    Nehme ich jetzt für den Radius der Kreises, auf dem sich die Bohrungen befinden (sollen) das glatte Maß von 16mm an, dann ergibt sich daraus nach einer Rückrechnung für den Außenabstand der Bohrungen ein Maß von 32,0128mm. Also kann ich meine Bohrungen in die Adapterplatte auf einem Radius von 16mm einbringen. Zentrieren werden ich den Adapter über eine zentrierte Bohrung auf dem Sitz des Lagerflansches.


    Hans

    Elektrische Messgeräte, heute meist Digitalmultimeter zeigen einen Messwert an, der im Bereich der angegebenen Toleranzen liegen sollte. Eine mit meinem Messgerät gemessene Spannung von100Volt DC entspricht bei einer Auflösung von 100mV und einer Toleranz von +/- 0,5% und + 5Digit = 99 - 101Volt DC. Damit Das so ist und bleibt, werden Geräte für verbindliche Messungen regelmäßig kalibriert. Im betrieblichen Bereich, wo Geld verdient, und Kosten umgelegt werden, kein Problem, aber wie macht Ihr das im privaten Umfeld, wo Ihr nicht der ISO 9001 unterliegt, aber doch genaue Messungen haben wollt?


    Früher habe ich meine privaten Messgeräte mit meinem frisch DAkkS-kalibrierten Gerät am Arbeitsplatz abgeglichen. Im Ruhestand habe ich es ebenso mit den DAkkS-kalibrierten Geräten meiner EX-Kollegen gemacht. Aber jetzt habe ich wegen Corona keinen Zutritt mehr in den Betrieb, und möchte meine Geräte zuhause (quasi ISO) prüfen.


    Genaue Messwiderstände mit 0,1% Toleranz zu beschaffen ist kein Problem, kleine Referenz-Spannungen ebenfalls nicht. Mit einem Labornetzteil lassen sich auch größere Spannungen erzeugen und genau einmessen. Mit dieser exakten Spannung und den Widerständen lassen sich dann auch die kleinen Ströme messen. Für die größeren Ströme nimmt man dann Lastwiderstände oder Verbraucher, deren Widerstand man vorher gemessen hat, oder deren Stromaufnahme man genau kennt. Zum Abgleich erwäge ich, mir ein neues, gutes und genaueres Messgerät mit größerer Auflösung anzuschaffen, dass ich nur für Referenzmessungen bei der Kalibrierung der anderen Messgeräte verwenden werde. So sieht es die ISO 9001 ebenfalls vor.


    Hans

    Verpolungsschutz über entsprechende Steckverbinder ist nicht immer gegeben, wenn zB. ein Gerät über Polklemmen oder universelle Bananenstecker angeklemmt wird. Man arbeitet dabei natürlich besonders sorgfältig, aber es können dabei trotzdem Fehler passieren. Um Schaden dabei zu verhindern kann man eine entsprechende Schutzschaltung verwenden. So sehe ich die berechtigte Fragestellung.


    Oft genügt eine einfache Diode, die für den zu erwartenden Strom, -entweder messen oder berechnen-, ausgelegt ist. Bei einigen Schaltungen wie Ladeeinrichtungen stört aber der Spannungsverlust der Diode die Funktion, deshalb sucht man nach anderen Lösungen.


    Ich persönlich bin bisher ohne besondere Verpolungsschutzmaßnahmen zurecht gekommen, hatte aber auch einen Kollegen, der im Alter mit nachlassender Sehkraft Probleme bekam, und einen anderen Kollegen, der alle 2-3 Wochen eine Sicherung in seinem Multimeter gekillt hat.

    Es gibt darüber hinaus auch Geräte, die man auch an Laien abgeben können muss, und da liegt dann die Gerätesicherheit nicht mehr in den eigenen-, oder kompetenten Händen.

    Deshalb habe ich Verständnis für dieses Verpolungsproblem.


    Hans

    Hallo,

    inzwischen bin ich etwas schlauer.

    Der Takt von 2,5s ist OK, und ich habe da weder etwas verändert oder experimentiert.

    Meine AA-Batterien sind nicht leer, wenn die IR-Beleuchtung ausfällt, sondern die IR-Beleuchtung fällt aus, wenn die Betriebsspannung von soll 6V unter 5,6V fällt. Dh, die Zellenspannung muss über 1,4 V bleiben.

    Um die Zellen möglichst schonend zu laden, beginne ich mit einer Ladespannung von noch unter 6V pro 4-Zellen-Satz. damit der Ladestrom unter 130mA bleibt. Wenn der Ladestrom fällt, regele ich die Ladespannung nach , aber bei jeder Nachregelung verringere ich den Ladestrom um etwa 10 mA. so komme ich mit einer Ladespannung von 6,8V (1,7V pro Zelle) bei etwa 25-30mA an. Wenn ich den Ladestrom auf über 150mA erhöhe, werden die Zellen warm und werden unbrauchbar. Anfangs hatte ich mit 32 Zellen (4Satz a 2x6V)) angefangen, die ich genutzt und nachgeladen habe. Über 6,8V (1,7V pro Zelle) gehe ich mit der Ladespnnung nicht, um die Erwärmung und Zerstörung zu vermeiden. So habe ich schon 4 Zellen gekillt. Insgasammt habe ich jetzt 9 Zellen aussortiert, die sich nicht mehr über 1,49 V laden lassen.

    Neue Batterien habe ich liegen, aber bisher noch nicht benötigt.

    Inzwischen habe ich ein kombinierte V/A Messgerät für 4€ bestellt, womit ich in der nächsten Ausbaustufe direkt an den Batteriehaltern messen möchte, wenn ich den Ladestrom über Vorwiderstände vom Arduino regeln lassen möchte. Dazu brauche ich einen Vorwiderstand R1, an dem ich den Spannungsabfall messen möchte, den der Arduino auswerten soll. der Arduino soll dann über (geplant) 3 Relais auf verschiedene Vorwiderstände (R2-R4) im Ladestromkreis umschalten.

    Mein Ziel ist es, dass der Arduino zum Ladebeginn auf 120mA eingestellt die Ladespannung bei abfallenden Ladestrom nachregelt.

    Messinstument: https://www.ebay.de/itm/111675170659


    Hans

    Wenn Du die Messung mit einer Gabellichtschranke machst, und der Lichtstrahl durch eine Scheibe mit Loch oder schlitz geht, dann kannst Du den Drehzahlbereich nach unten erweitern, indem Du einfach in gleichem Abstand mehr Löcher in die Scheibe machst. Dabei musst Du allerdings selbst oder im Programm das Messergebnis durch die Anzahl der Löcher teilen.

    Die maus kommt aus dem loch, schaut über den käse, sagt und schüttelt dabei den kopf : " nein nein diesen käse fresse ich nicht" und köpft sich dabei selbst.

    In den 50er Jahren sagte diese kopfschüttelnde Maus noch "Immer nur Käse" :/

    Normalerweise ködere ich die Mäuse mit Sonnenblumenkernen, zur Abwechselung auch mit Erdnussbutter oder Nutella. In hartnäckigen Fällen nimmt man weiße Schokolade, also da, wo die Maus viele andere Lebensmittel zur Auswahl hat.

    Hans

    Das Netzteil gibt es im gleichen Angebot auch als 24V-Version.

    Der Timer ist "oversize" aber war einfach zur Hand.

    9V Blockbatterien könnte ich doch so auch 2 Stück abwechselnd laden.

    Die 4 Zellen weil ich einfach 8 Zellen als Batteriepack pro Gerät habe.

    Ebenso könnte ich 2 Profile/Schienen nehmen, in die ich die Zellen in beliebiger Zahl aufreihe und den Gegenpol mit Federkontakt an beliebiger Position festklemme, bzw. fixiere. Alternativ einen größeren Batteriehalter mit mehreren Abgriffen zwischen den Zellen basteln.


    Ein Glück, dass Du nicht weist, wie "verrückt" ich mein Hobby betreibe.

    Momentan justiere ich Mausefallen so empfindlich, dass mir auch nicht die leichteste oder geschickteste Maus den Köder stehlen kann. Teilweise wiegen die Mäuse nur 7 Gramm und haben das meiste Gewicht auf den Hinterbeinen. Ältere Mäuse scheinen die gängigen Mausfallen zu kennen und wissen, das sie den Auslöser nicht betätigen dürfen. Ratten lösen die Fallen absichtlich erst mit einem Stock im Maul aus, und fressen erst aus der entspannten Falle den Köder. Mausefallen "out of the Box" sind sehr unempfindlich und die zivilisierten Stadtmenschen mögen keine tote Maus sehen. Da passt dann die unsensible Falle zu den Käufern.

    Normalerweise beobachte ich aber Wild- und Vogelfutterplätze.

    Ein schöner VT-Kanal ist Crittervision: https://www.youtube.com/results?search_query=crittervision

    Den verrücktesten Mäusekanal hat Shawn Woods: https://www.youtube.com/channel/UCYbru-MPO1xjes4FVn61JUQ

    2 Batteriehalter 4x 1,5V Mignon (also 2x 6Volt)

    1 Netzteil Eingang 230VACAusgang 3-12VDC mit digitaler Spannungsanzeige. (https://www.ebay.de/itm/333993636139?var=543030009458)

    1 Arduino mit Blinkschaltung 2500ms (also 2,5s) an USB-Netzteil.

    1 Relaisplatine 5VDC, Spule angesteuert von Arduino Pin 13; Wechsler Eingang vom Plus des regelbaren Netzteil; Öffner- und Schließerkontakte jeweils an einen Batteriehalter mit 4 Mignonzellen in Reihe.

    Minus beider Batteriehalter zusammengeführt und über ein mA-Meter an den Minus des 3-12VDC-Netzteils.


    Großartig programmiert habe ich nicht, sondern ich verwende einfach die Arduino Testschaltung mit der blinkenden LED13. Der Arduino schaltet einfach das Relais mit einem Intervall von 2,5s ein und aus. das Relais schaltet die Spannung aus dem regelbaren Netzteil abwechselnd auf die beiden Batteriehalter mit den zu ladenden Zellen.

    Die Zellenspannung der einzelnen Zellen messe ich vor der Ladung und teile die Zellen so auf, das die Leerlaufspannung der beiden Batteriehalter etwa gleich ist. Den Ladestrom stelle ich so ein, das er zu Beginn der Ladung 120-130mA beträgt. Die Ladung beobachte ich im Vorbeigehen und regele den sinkenden Ladestrom dabei mehrfach nach, gehe aber dabei schrittweise mit dem Strom auf 50mA runter. So lade ich die Batterien etwa 24h. Gegen Ende der Ladung komme ich so auf eine Ladespannung von 6,4 - 6,5Volt für jeweils 4 Zellen.


    Das Netzteil gibt also ständig Ladestrom für 4 Zellen ab. Der Arduino wechselt den Ladestrom mit einem Intervall von 2,5s zwischen den Batteriehaltern. Also je Halter 2,5s Ladezeit und 2,5s Pause. Mit anderen Worten: Ich nutze die Pause der Ladezeit des einen Batteriehalters um inzwischen den anderen Batteriehalter zu laden.


    Ich hoffe, das ist verständlich. Die Schaltung habe ich noch "fliegend" am Breadboard aufgebaut und und transportabel in einem flachen Karton. Die Ladeschaltung ist also noch in der Erprobung. Sollte ich die Schaltung ständig verwenden werde ich die Komponenten fest auf ein Brett montieren und die Leitungen verlöten.


    Hans

    Nochmal:

    Mir geht es hier um die Auffrischung der Batteriezellen und nicht um Kameras und Solarprojekte.

    Ich besitze 2 Seissiger Pro-Cam 2 die meinen Ansprüchen völlig genügen und was es am Hightech am Markt gibt ist mir auch bekannt.

    Eine Wi-Fi Cam habe ich auch, ebenfalls mit dem Problem der Stromversorgung und Nässe.


    Auf der von Nische verlinkten Seite habe ich interessante Infos gefunden. Daraus schließe ich, dass ich die Batterien sehr sanft lade und auch weit über der empfohlenen Entladespannung bleibe. Das ist vermutlich der Grund, weswegen ich die Batterien öfters als im Beispiel genannt auffrischen kann.

    nische Ja, war lange nicht hier, hatte andere Probleme und der/die Arduinos lagen in der Ecke.

    Danke für die Schaltung und den Link. Wusste nicht, das sich auch andere mit der Aufladung von Einwegbatterien befassen. Mein Ansatz mit der pulsierenden Ladung war also richtig.


    KaiR tagsüber aufladen kann ich auch zuhause am Netz. Da muss ich kein Solar kaufen. Solar bietet auch mein Kamerahersteller zu Höchstpreisen an. Ob es mir für die Nachtaufnahmen nützt ??? Außerdem muss ich jeden Tag die Speicherkarte holen und die Videos sichten. Erst auf dem Video sehe ich, wenn die Batterie zu schwach ist. Ohne Infrarot / Nachtaufnahmen halten die Batterien Monate lang.


    Nicole Die 2 Kameras haben auch einen Wert. Was man nicht sieht, das kann man auch nicht stehlen. Das ist auch ein Grund, weshalb die Kameras tagsüber nicht installiert sind. Die Akteure vor meinen Linsen haben keine Arme und kein Interesse an den Geräten, Sie werden mit Naturalien "entlohnt".


    Hans

    Die Kamera läuft mit 6Volt. Sie hat 8 Batterien mit 2x 4 Zellen in Reihe geschaltet, so habe ich es geschrieben. Die beiden Reihenschaltungen sind parallel geschaltet, um die Kapazität zu verdoppeln. Das ist vom Hersteller im Gehäuse so geschaltet. Die Kameras stehen in der Regel nur nachts, da ist nichts mit Solar. Akkuzellen scheiden ebenfalls aus, da das Infrarotlicht bei einer Betriebsspannung von 5,6 Volt schon ausfällt.

    Möglich wäre eine externe 6Volt Motorradbatterie, aber dann müsste ich die ganze Anlage extra vor Regen schützen. Die Kameras haben die 6Volt Buchse oben unter einer wasserdichten Kappe, und mit Stecker bleibt die Kappe offen. So eine 6V-Batterielösung hat ein Freund am eigenen Haus und unter Dach. Die Batterielösung mit Wetterschutz ist mir zu schwer und zu schlecht zu tarnen. Da ist meine Lösung mit den aufgefrischten Batteriezellen besser.

    Es geht mir hier auch nicht um die Stromversorgung der Kameras, sondern um die Möglichkeit der (unmöglichen) Batterieladung.


    Ja, ich regele den Strom manuell nach. Mir ist durchaus bewusst, dass das auch automatisch geht, und auch der Arduino sowas steuern kann. Ich habe aber keine aufwändige Ladeschaltung gebaut, weil ich erst einmal sehen wollte, ob meine Idee funktioniert. Verbessern kann ich die Schaltung jederzeit. Bis dahin schaue ich zwischen Büro und Kühlschrank mal auf das Amperemeter. Beim Weg vom WC zum Büro mache ich einen Abstecher, der Doc und meine Waage haben mir mehr Bewegung verordnet. Ich werde die Kameras auch nicht immer betreiben, nur aktuell habe ich Interesse daran, was welche Tiere nachts in einem bestimmten Bereich tun.


    Jetzt sind mir 6V 7AH Batterien für Baustellen-Warnleuchten aufgefallen. Die sind billig und wieder Zink-Kohle Batterien. Da bleibt dann wieder das Problem des wasserdichten Anschluss und der Tarnung/Einhausung.


    Hans

    Ich habe mal gelernt, Einweg-Batterien kann man nicht aufladen.

    Aus meiner Jugend kenne ich aber noch einen Artikel aus einer Illustrierten, in dem eine Ladeschaltung für die alten, aber damals durchaus üblichen Zink-Kohle geladen werden konnten. Die Schaltung basierte im Wesentlichen auf einer Wechselspannung, die über eine Diode die nicht auslaufsicheren Batterien mit der 50Hz-Sinushalbwelle nachladen konnte. Die Schaltung funktioniere tatsächlich soweit, dass man in die Batterien wieder eine (Teil)Ladung einbringen konnte, die die Nutzung der Batterie einige Male verlängern konnte. Mit den damals ebenfalls erhältlichen, auslaufsicheren Batterien funktionierte die Schaltung nicht.

    Da die Schaltung mit Klingeltrafo recht einfach gehalten, und die Frequenz von 50Hz verwendet wurde, weil sie so vorhanden war, habe ich mir überlegt, ob man mit einer anderen Frequenz die Schaltung verbessern könnte. Allerdings war mein Bedarf an Batterien damals gering und und der Aufwand mit anderen Frequenzen zu experimentieren sehr hoch.


    Jetzt betreibe ich 2 Wildkameras und verbrauche teilweise 16 Longlife-Mignonzellen pro Nacht und ein Refresh der Batterien ist bei einem Preis von 0,35€/Zelle wieder interessant geworden.

    Deshalb habe ich mit der Aufladung dieser Batteriezellen experimentiert. Dafür habe ich ein regelbares Netzteil, einen Arduino, eine Relaisplatine und 2 Batteriehalter eingesetzt.

    Großartig programmiert habe ich nicht, sondern ich verwende einfach die Arduino Testschaltung mit der blinkenden LED13. Der Arduino schaltet einfach das Relais mit einem Intervall von 2,5s ein und aus. das Relais schaltet die Spannung aus dem regelbaren Netzteil abwechselnd auf die beiden Batteriehalter mit den zu ladenden Zellen. Die Zellenspannung der einzelnen Zellen messe ich vor der Ladung und teile die Zellen so auf, das die Leerlaufspannung der beiden Batteriehalter etwa gleich ist. Den Ladestrom stelle ich so ein, das er zu Beginn der Ladung 120-130mA beträgt. Die Ladung beobachte ich im Vorbeigehen und regele den sinkenden Ladestrom dabei mehrfach nach, gehe aber dabei schrittweise mit dem Strom auf 50mA runter. So lade ich die Batterien etwa 24h. Gegen Ende der Ladung komme ich so auf eine Ladespannung von 6,4 - 6,5Volt für jeweils 4 Zellen.

    Die so geladenen Batterien haben dann bei einer Lastmessung eine Spannung von 1,5 -1,6V und sind tatsächlich wieder in den Wildkameras verwendbar.

    Die Wildkameras arbeiten mit ebenfalls mit 6Volt aus 2x 4 AA-Zellen je Kamera. Wenn die Batterien nicht mehr frisch sind fehlt die Leistung für das Infrarotlicht und die Nachtaufnahmen werden unbrauchbar. Natürlich werden die Batterien nicht endlos auffrischbar bleiben, und die Kapazität wird auch nachlassen, aber es ist für mich ein praktikable Lösung die Lebensdauer der Batterien zu verlängern. Momentan habe ich für 2 Kameras 4 Batteriesätze im Einsatz. So kann ich aktuell täglich einen Batteriesatz nachladen. Da nicht immer beide Kameras im Einsatz sind, und nicht jede Nacht so viele Videoclips aufgenommen werden, dass die Batterien leer sind, komme ich mit diesem Ladeaufbau aus. Ich könnte auch mit anderen Batteriehaltern mehr Zellen gleichzeitig laden.

    Hallo Mark´s,mit

    Die Videos von René sind wirklich gut.

    Das verlinkte, und überall erhähtliche Arduino-Starterset bezieht sich immer auf das Arduino Lernheft.

    Dieses Lernheft findest Du auch als Download im Web. zB. vom Oberstufenzentrum Rapperswil .

    oder schöner gestaltet als Fundoino Anleitung für Arduino. Damit will ich Renés Videoreihe nicht abwerten, sondern ich nutze diese PDFs als unterstützendes Druckwerk.

    Außerdem gibt es zum Arduino auch ein "arduino 45 in 1 Sensoren Module Starter Kit" mit 45 Sensoren für etwa 16€, und es gibt diese Gadgets auch einzeln bei Ebay oder den üblichen Versendern.