Beiträge von KaiR

    Da ein Server immer läuft, ist mir der Stromverbrauch wichtig, ein Ein- und Ausschalter eher nicht. Aus diesem Grund würde ich zu einem Raspberry 4B greifen. Die Rechenleistung eines RPi 5 dürfte für ioBroker auch nicht benötigt werden. Mein RPi 4B dümpelt die meiste Zeit im Stromsparmodus vor sich hin, was ja auch gut ist.


    Aber das ist nur meine Meinung. Ich weiß ja nicht, was Du noch alles vor hast.

    Danke für den Link. Ist auch für mich interessant. Ich hätte ja gerne mal was konkretes gesehen. Aber außer Fragen, die man nicht pauschal beantworten kann, kommt da ja leider nichts…


    Eine konkrete, ausführliche Projektbeschreibung (u.a. was ist überhaupt der Anwendungsfall, wozu soll das genutzt werden) wäre ja mal schön gewesen, ist aber wohl zu viel verlangt.

    Da ich ja das kleine Display benutze, brauchte ich bei der Installation schon die Graphik.

    Warum? Eine GUI ist für einen Server nicht notwendig. Die Administration über Terminal per Display oder remote per SSH bzw. über den Webbrowser.


    Aber egal. Jeder wie er mag.


    Aber was soll ich alter Einzelkämpfer denn sonst machen?

    Die Postings lesen die man schon bekommen hat. In dem Mähroboter-Thread Posting #17 ist eine Schritt für Schritt Anleitung verlinkt, die weitestgehend auch heute noch gilt... lediglich die Anmerkung zu Redis stimmt nicht mehr so ganz, weil inzwischen neben der States-db auch die Objekt-db unterstützt wird und man also auf Redis umstellen kann. Seinerzeit funktionierte das nur mit der States-DB. Das erwähnte ich auch in dem Posting.


    Aber das hast vor einem Jahr schon ignoriert. Und wer ignoriert, bleibt Einzelkämpfer.

    Hättest Du wirklich das Minimalsystem

    minimal.jpg


    installiert. Wäre das mit dem "Abschalten" der GUI gar nicht notwendig gewesen.


    Die Verrenkungen, die du in #26 beschrieben hast, verstehe ich zwar. Ich verstehe aber nicht, warum die nötig waren.


    Meiner Erfahrung nach reicht ein


    Code
    1. curl -sL https://iobroker.net/install.sh | bash -


    und alles benötigte wird automatisch installiert. Auch der Admin Adapter.


    Aber Du wurschtelst Dich da schon durch...

    Ich habe ja (um es vorsichtig auszudrücken) ernsthafte Zweifel, dass du wirklich einen Transimpedanzverstärker "gebaut" hast :). Das sind meines Wissens nach Verstärker die u.a. dazu da sind sehr breitbandige Signale hoher Frequenz zu verstärken. Die gibt es als fertige ICs.


    Die Verstärkung eines Signals, in einer wie auch immer gearteten Schaltung die eine Photodiode enthält, dürfte mit einer (nicht) invertierenden Verstärkerschaltung zu erledigen sein.


    Aber du kannst das ja ganz leicht klarstellen, indem du hier mal etwas Konkretes zeigst und nicht nur schwammig fabulierst...


    Ich lerne auch noch gerne dazu.

    Ein OpAmp braucht keine Photodiode um zu funktionieren. Von daher denke ich, du willst einen OpAmp wegen der Photodiode anwenden, aber nicht mit einer Photodiode betreiben.


    Da, wie Hans64 schon erwähnt hat, ein OpAmp je nach Beschaltung völlig verschiedene Funktionen erfüllen kann, solltest du mal konkret beschreiben, was Du mit dem OpAmp überhaupt erreichen willst. Ansonsten, kannst Du keine zielführende Antwort erwarten.

    Warum hast Du dich eigentlich so auf einen ATTiny88 eingeschossen? Wenn die Pins zu wenig sind, kann man doch Portexpander verwenden.

    Ich würde ja, wenn es ATTiny sein muss, nicht mehr diese alten Dinger verwenden. Die ATTinys der 1/2er Serie sind viel angenehmer zu programmieren (Nur ein Pin benötigt), haben einen vernünftigen Uart, so dass man auch mit Serial.print Ausgaben machen und debuggen kann.


    Ein 3216 hat 32Kb und 2Kb Ram ein Attiny88 hat 8KB und 512Byte RAM ... von allem nur ein viertel. Ich nutze viel die Attiny1614. Die haben immerhin noch die doppelte Speicherkapazität. Ein Attiny1616 hat auch 20 Pins, kostet knapp über einen Euro. Allerdings ohne Platine.. da muss man sich schon selber drum kümmern.


    Du hast den Preis angesprochen. Ein dreierpack Arduino pro mini gibt es für etwas über 12Euro. Ich finde ja nicht, dass eine das arm macht. Sind zwar nicht mehr die schönen Preise wie vor Corona... da hätte man einen Fünferpack dafür bekommen. Nano Clones gibt es im Fünferpack für 23€.

    Ich betreibe meinen Raspberry Pi mit einer 128GB SSD, die aber bei weitem nicht ausgelastet ist. Mein gesamtes System mit ioBroker und Mariadb Datenbank benötigt gerade mal etwas über 5,2GB. Ich habe auch nur ein Minimalsystem installiert und die fehlenden Komponenten manuell nachgezogen. Dann ist das System sehr schlank. Keine GUI. Sowas braucht man auf einem Server nicht.


    rpi-speicher.jpg


    Also sollte eine Speicherkarte mit 16 / 32GB eine dicke ausreichen. Du hast seinerzeit leider bei deiner ioBroker Installation nicht die Redis Datenbank integriert, was aber beim Betrieb mit SD Karte sehr empfehlenswert ist. SD Karten sind nicht für dauerhaften Schreib/Lesebetrieb ausgelegt und die Redis-DB sorgt dafür, dass mehr im RAM des Raspberry gehalten wird und so die Schreib/Lesezugriffe drastisch reduziert werden. Das kommt der Lebensdauer einer SD Karte zugute.


    Allerdings ist bei einem RPI 3B+ hat nur 1GB Ram vorhanden. Der wird auch schon ohne Redis schnell knapp. Ich verwende für ioBRoker einen RPI 4B mit 4GB RAM Die Speicherbelegung:

    rpi-memory.jpg


    Man sieht, da wird schon einiges verwendet. Von daher denke ich, dass bei deinem Raspberry weniger die Speicherkarte als vielmehr Dein RAM zum Problem wird.

    HIer ist noch ein älteres Foto von 2018 zu sehen, als ich noch Daten mit einem 433Mhz Empfänger gesammelt habe... Das System ist bis Anfang 2023 ohne Unterbrechung (außer es gab mal einen Stromausfall) absolut störungsfrei gelaufen. Inzwischen ist zum besagten Zeitpunkt aus dem 3B+ ein 4B geworden, die Festplatte größer und der Empfänger ein nrf24 Modul, aber im Prinzip ist der Aufbau mit SSD noch der gleiche.

    17-Raspberry-Pimatic-Server.jpg

    Sind das KI Weisheiten?


    Zitat


    Der ATTiny88 ist ein AVR-Mikrocontroller, ähnlich wie der Arduino, jedoch ohne die Arduino-Entwicklungsumgebung. Um das EEPROM auf einem ATTiny88 anzusprechen, müssen Sie direkt mit den AVR-Register und -Befehlen arbeiten.


    Auch für die ATTinys gibt es Wire Bibliotheken wie Wire (ATTInyCore von Spence Konde), TinyWireM, TinyWireS usw. Und dass der ATTiny88 nicht über die Arduino Entwicklungsumgebung programmiert werden kann ist auch falsch. Aber wer möchte, kann es auch über die Register machen... Why not?


    Viel Spaß noch mit der KI ...

    .

    Nun musste ich feststellen, dass meine ATTiny88 nicht die Möglichkeit bietet, EEPROM genauso anzusprechen wie es beim Nano möglich ist.


    Darauf habe ich mich bezogen. Und ich habe das Beispiel gebracht, um diese Behauptung zu widerlegen, weil sie falsch ist. Bei externen Modulen, die per I2C angesprochen werden, macht das auch keinen Unterschied. Das Protokoll ist für jeden Controller gleich. Wenn es darum geht einen Speicher zu nutzen, der viele Schreibvorgänge aushält, dann wäre ja eigentlich ein FRAM die richtige Wahl.


    Was ich nicht verstehe ist, warum man jede gezählte Achse ins EEPROM schreiben muss… Normalerweise wird dieser Speicher doch nur genutzt, um Daten zu erhalten, die beim Ausschalten des Controllers nicht verloren gehen sollen. Klar der RAM Speicher ist sehr begrenzt, aber wird da nichts aufsummiert oder kumuliert?


    Vielleicht wäre es da angebrachter einen ESP8266 oder ESP32 zu verwenden? Mehr RAM, wesentlich schneller, Filesystem vorhanden…..

    Also dass der EEPROM beim ATTiny nicht so ansprechbar wäre wie beim Nano bezweifle ich aber....


    Das Beispiel ist zwar auf einem ATTiny85..., funktioniert aber auf eine ATTiny88 genau so.

    Zum Anschauen:

    https://wokwi.com/projects/390069674291047425


    Auf grünen Kreis mit weißem Dreieck klicken...

    Was auch immer Du gemacht hast, ich weiß es nicht. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass Instanzen nicht einfach verschwinden, wenn man den Server runter fährt oder sie stoppt. Wenn Du da mehr wissen willst, wäre es sicher besser, das im ioBroker Forum zu klären. Da sind ganz viele ioBroker-Experten, die auch viel mehr darüber wissen als ich.