Einweg-Batterien aufladen

  • nische Ja, war lange nicht hier, hatte andere Probleme und der/die Arduinos lagen in der Ecke.

    Danke für die Schaltung und den Link. Wusste nicht, das sich auch andere mit der Aufladung von Einwegbatterien befassen. Mein Ansatz mit der pulsierenden Ladung war also richtig.


    KaiR tagsüber aufladen kann ich auch zuhause am Netz. Da muss ich kein Solar kaufen. Solar bietet auch mein Kamerahersteller zu Höchstpreisen an. Ob es mir für die Nachtaufnahmen nützt ??? Außerdem muss ich jeden Tag die Speicherkarte holen und die Videos sichten. Erst auf dem Video sehe ich, wenn die Batterie zu schwach ist. Ohne Infrarot / Nachtaufnahmen halten die Batterien Monate lang.


    Nicole Die 2 Kameras haben auch einen Wert. Was man nicht sieht, das kann man auch nicht stehlen. Das ist auch ein Grund, weshalb die Kameras tagsüber nicht installiert sind. Die Akteure vor meinen Linsen haben keine Arme und kein Interesse an den Geräten, Sie werden mit Naturalien "entlohnt".


    Hans

    Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis 20 zählen. ;)

  • Hoi Hans

    wir mussten lange auf einen weiteren beitrag von dir warten. Schön, dass der traffic hier belebt wird.


    Meine erfahrungen mit alkali-ladern beschränken sich auf zwei schaltungen, die ich immer wieder, aber eher selten benutze um 1.5V zellen zu regenerieren.

    Es sind da funkmäuse, wetterstation samt mess-sender draussen oder fernbedienungen. Aber immer geräte die sich ausschalten bevor die zellenspannung unter 1.1V fällt.

    Mit geräten die viel strom ziehen machte ich schlechte erfahrungen, weil die zellen nach mehrmaligem regenerieren gerne auslaufen.

    Im ganzen ziehe ich NI-Mh- oder Lithium-Akkus vor.

    • Für deine anwendung ist ein 12V akku mit step-down-regler angesagt.
    • Alternativ kannst du mehrere "geschützte" lithium-akkus parallel schalten und mit einem step-up-regler die gewünschte spannung erhalten.

    Diese version funktioniert bei mir schon länger an einem keyboard, welches 12V versorgung benötigt.

    Der vorteil ist dabei die lademöglichkeit mit einem 5 V Ladegerät.


    Aber hier die schemas und zugehörige links:


    alkaline lader.jpg Finde ich gut wegen optischer kontrolle

    Diese schaltung erzeugt mit dem flipflop eine pulsierenden strom über die 1,5V Batterie (aa oder aaa)

    Wenn die led aufhört zu blinken ist die zelle (sind die zellen) geladen.

    Kalibrierung: neue 1.5V alkaline zelle einsetzen und poti einstellen bis die led aufhört zu blinken.

    Suche auf dieser webseite nach diesem titel Ladegerät für Alkalibatterie Regenerierung (etwa in der mitte der seite)



    alkaline-battery-regenerator.jpg Ist bei mir in Anwendung und funktioniert gut

    Eine Anzeige müsste noch dazu gefügt werden


    Hier die Webseite zu diesem schema.


    Alkali-Refresher.png Diesen Alkali-Refresher hab ich nicht getestet.

    Das ist ein cooler entwurf weil kaskadierbar


    Die ausfühliche webseite dazu dazu findest du hier

    Ich schliesse mich den empfehlungen von Daniels und Nicole an.


    Ja dann, gute tage ohne hagel aber mit freundlichen menschen. wink2.gif

  • Hans: Ok danke... jetzt habe ich das verstanden. An die Parallelschaltung zur Kapazitätserhöhung habe ich nicht gedacht.

    Solar hätte halt in der Form Sinn gemacht, dass man tagsüber auflädt. Aber wenn die Batterien in einer Nacht leergezogen werden, dann braucht man am Tag viel Solarzelle und viel Sonne ;).

  • Oder du nimmst eine Motorrad Batterie 12 Volt 22 Ah :thumbup:


    Einen Wandler damit Du die 6 Volt erreichst, vielleicht noch einen Lichtsensor der wo dir den Strom für deine Wildkamera erst frei schaltet wenn es Nachts wird.

    Somit kannst Du ordentlich an Batterie sparen und solltest mehrere Tage Problemlos überbrücken können.


    Muss das ganze wirklich so gut getarnt sein ?

    Oder soll die Nachbarin es nicht sofort sehen ^^


    Viele Grüße

    Nicole

  • Die Kamera läuft mit 6Volt. Sie hat 8 Batterien mit 2x 4 Zellen in Reihe geschaltet, so habe ich es geschrieben. Die beiden Reihenschaltungen sind parallel geschaltet, um die Kapazität zu verdoppeln. Das ist vom Hersteller im Gehäuse so geschaltet. Die Kameras stehen in der Regel nur nachts, da ist nichts mit Solar. Akkuzellen scheiden ebenfalls aus, da das Infrarotlicht bei einer Betriebsspannung von 5,6 Volt schon ausfällt.

    Möglich wäre eine externe 6Volt Motorradbatterie, aber dann müsste ich die ganze Anlage extra vor Regen schützen. Die Kameras haben die 6Volt Buchse oben unter einer wasserdichten Kappe, und mit Stecker bleibt die Kappe offen. So eine 6V-Batterielösung hat ein Freund am eigenen Haus und unter Dach. Die Batterielösung mit Wetterschutz ist mir zu schwer und zu schlecht zu tarnen. Da ist meine Lösung mit den aufgefrischten Batteriezellen besser.

    Es geht mir hier auch nicht um die Stromversorgung der Kameras, sondern um die Möglichkeit der (unmöglichen) Batterieladung.


    Ja, ich regele den Strom manuell nach. Mir ist durchaus bewusst, dass das auch automatisch geht, und auch der Arduino sowas steuern kann. Ich habe aber keine aufwändige Ladeschaltung gebaut, weil ich erst einmal sehen wollte, ob meine Idee funktioniert. Verbessern kann ich die Schaltung jederzeit. Bis dahin schaue ich zwischen Büro und Kühlschrank mal auf das Amperemeter. Beim Weg vom WC zum Büro mache ich einen Abstecher, der Doc und meine Waage haben mir mehr Bewegung verordnet. Ich werde die Kameras auch nicht immer betreiben, nur aktuell habe ich Interesse daran, was welche Tiere nachts in einem bestimmten Bereich tun.


    Jetzt sind mir 6V 7AH Batterien für Baustellen-Warnleuchten aufgefallen. Die sind billig und wieder Zink-Kohle Batterien. Da bleibt dann wieder das Problem des wasserdichten Anschluss und der Tarnung/Einhausung.


    Hans

    Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis 20 zählen. ;)

  • Ich verstehe die Rechnung nicht so ganz. Eine normale Mignonzelle hat doch 1,5V Spannung. Wenn in eine Kamera 8 Zellen eingesetzt werden, ergibt das 12V.

    Nun wurde aber geschrieben:

    Zitat

    Die Wildkameras arbeiten mit ebenfalls mit 6Volt aus 2x 4 AA-Zellen je Kamera.


    wie passt denn das zusammen? Oder soll das 2x6 Volt aus 2x4AA Zellen bedeuten?


    Was bedeutet:

    Zitat


    Die Ladung beobachte ich im Vorbeigehen und regele den sinkenden Ladestrom dabei mehrfach nach, gehe aber dabei schrittweise mit dem Strom auf 50mA runter.

    Meinst du, du machst das manuell ? Oder wie ist das zu verstehen?



    Nicole: Akku wäre sicher schöner... die liefern in der Regel aber nur 1,2V pro Zelle. Das x 8 macht aber nur 9,6V max. Kann sein, dass das für die Cams zu wenig ist.


    Dann sollen die Cams wahrscheinlich wasserdicht sein. Da ist es nicht so leicht etwas dran zu tüdeln.


    Bei 12V fällt mir eine 12V Motorrad/ Autobatterie als Akku ein :) ;).

  • Hallo Hans Glueck,


    vielen Dank für deinen Beitrag und die Informationen.


    Wäre es für dich nicht besser auf Akku umzubauen ?

    Somit könntest Du den Akku mit einem kleinen Solar Modul aufladen.


    Natürlich weiß ich nicht wo Du deine Wildkameras aufgebaut hast, sofern dort aber die Sonne vorhanden ist wäre eine Akku Lösung denke ich eine gute Idee.

    Das würde dir sehr viel Arbeit abnehmen :thumbup:


    Viele Grüße

    Nicole

  • Ich habe mal gelernt, Einweg-Batterien kann man nicht aufladen.

    Aus meiner Jugend kenne ich aber noch einen Artikel aus einer Illustrierten, in dem eine Ladeschaltung für die alten, aber damals durchaus üblichen Zink-Kohle geladen werden konnten. Die Schaltung basierte im Wesentlichen auf einer Wechselspannung, die über eine Diode die nicht auslaufsicheren Batterien mit der 50Hz-Sinushalbwelle nachladen konnte. Die Schaltung funktioniere tatsächlich soweit, dass man in die Batterien wieder eine (Teil)Ladung einbringen konnte, die die Nutzung der Batterie einige Male verlängern konnte. Mit den damals ebenfalls erhältlichen, auslaufsicheren Batterien funktionierte die Schaltung nicht.

    Da die Schaltung mit Klingeltrafo recht einfach gehalten, und die Frequenz von 50Hz verwendet wurde, weil sie so vorhanden war, habe ich mir überlegt, ob man mit einer anderen Frequenz die Schaltung verbessern könnte. Allerdings war mein Bedarf an Batterien damals gering und und der Aufwand mit anderen Frequenzen zu experimentieren sehr hoch.


    Jetzt betreibe ich 2 Wildkameras und verbrauche teilweise 16 Longlife-Mignonzellen pro Nacht und ein Refresh der Batterien ist bei einem Preis von 0,35€/Zelle wieder interessant geworden.

    Deshalb habe ich mit der Aufladung dieser Batteriezellen experimentiert. Dafür habe ich ein regelbares Netzteil, einen Arduino, eine Relaisplatine und 2 Batteriehalter eingesetzt.

    Großartig programmiert habe ich nicht, sondern ich verwende einfach die Arduino Testschaltung mit der blinkenden LED13. Der Arduino schaltet einfach das Relais mit einem Intervall von 2,5s ein und aus. das Relais schaltet die Spannung aus dem regelbaren Netzteil abwechselnd auf die beiden Batteriehalter mit den zu ladenden Zellen. Die Zellenspannung der einzelnen Zellen messe ich vor der Ladung und teile die Zellen so auf, das die Leerlaufspannung der beiden Batteriehalter etwa gleich ist. Den Ladestrom stelle ich so ein, das er zu Beginn der Ladung 120-130mA beträgt. Die Ladung beobachte ich im Vorbeigehen und regele den sinkenden Ladestrom dabei mehrfach nach, gehe aber dabei schrittweise mit dem Strom auf 50mA runter. So lade ich die Batterien etwa 24h. Gegen Ende der Ladung komme ich so auf eine Ladespannung von 6,4 - 6,5Volt für jeweils 4 Zellen.

    Die so geladenen Batterien haben dann bei einer Lastmessung eine Spannung von 1,5 -1,6V und sind tatsächlich wieder in den Wildkameras verwendbar.

    Die Wildkameras arbeiten mit ebenfalls mit 6Volt aus 2x 4 AA-Zellen je Kamera. Wenn die Batterien nicht mehr frisch sind fehlt die Leistung für das Infrarotlicht und die Nachtaufnahmen werden unbrauchbar. Natürlich werden die Batterien nicht endlos auffrischbar bleiben, und die Kapazität wird auch nachlassen, aber es ist für mich ein praktikable Lösung die Lebensdauer der Batterien zu verlängern. Momentan habe ich für 2 Kameras 4 Batteriesätze im Einsatz. So kann ich aktuell täglich einen Batteriesatz nachladen. Da nicht immer beide Kameras im Einsatz sind, und nicht jede Nacht so viele Videoclips aufgenommen werden, dass die Batterien leer sind, komme ich mit diesem Ladeaufbau aus. Ich könnte auch mit anderen Batteriehaltern mehr Zellen gleichzeitig laden.

    Wenn ich Schuhe und Strümpfe ausziehe, kann ich bis 20 zählen. ;)