• Lavet-Schrittmotor

    weckermodul mit lavet-schrittmotor.jpg


    von links nach rechts:

    rotor ein permanentmagnet mit achse

    stator mit magnetspule

    weckermodul mit quarz und piezosummer


    lavet-schrittmotor.jpg


    lavet-motor mit eingelegtem rotor


    Angesteuert wird der Lavet-Schrittmotor in Quarzuhren durch Pulse mit einer Folgefrequenz von 1 Hz, die aus einer Frequenz von 32.768 Hz (Uhrenquarz) durch einen 215-Frequenzteiler erzeugt werden. Der diesen Teiler enthaltende Uhrenschaltkreis erzeugt auch die bipolare Pulsfolge, die abwechselnd im abstand einer sekunde kurzzeitig eine positive und eine negative Spannung an die Spule abgibt.


    Wie "weiss" der einphasige schritmotor in welche richtung er sich bewegen soll wenn der nächste impuls eintrifft :?:


    Dazu den interessanten artikel bei: :!:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Lavet-Schrittmotor


    wer's lieber visuell mag: :!:



    Dies ist ein Schrittmotor vom Typ Lavet. Hier durchläuft es vier Zustände mit einem Zustand pro Sekunde: Spule in einer Richtung erregt, Spule aus, Spule in der anderen Richtung erregt, Spule aus. Wenn die Uhr läuft, siehst du normalerweise den "Ein" -Zustand nicht, da die Spule nur etwa 30 ms lang erregt ist.


    Freundliche grüsse nische

  • Computer-Relay


    Hier eines mit 4 umschaltkontakten

    Relay 2 IBM ASCC.jpg Relay 3 IBM ASCC.jpg


    Relay 4 IBM ASCC.jpg Relay 5 IBM ASCC.jpg


    Ich besass auch solche mit 12 reihen, hab aber nur dieses eine behalten.

    Diese relays sind steckbar, das erleichterte die kontaktpflege.

    Masse in mm bei 4 kontakreihen 50x50x15


    IBM ASCC Harvard_Mark I

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_I_(Computer)

    https://en.wikipedia.org/wiki/Harvard_Mark_I

    http://www.bitsavers.org/pdf/harvard/MarkI_operMan_1946.pdf


    Tschau zämme nische

  • Knisterbein

    Danke für deine antwort und die aufgeführten links.

    Es zeigt sich stehts auf's gleiche. Aktuelle errungenschaft wird zur marktreife gebracht. Beeindruckende ingenieursleistung vermag das erreichte einige zeit durch verbesserungen zu halten, bis alle bemühungen durch andere herangehensweise und fortschritt, in der forschung und technik, weggespühlt werden. Trotzdem "hut ab" vor den pionieren vergangener technik. Die essenz besteht darin etwas neues zu schaffen wenn noch keine idee davon existiert.


    @all

    Ein SEP das mich sehr fasziniert ist:

    Oberflächenwellenfilter (OFW-Filter, englisch: surface acoustic wave filters (SAW)

    Wieder ein bauelement das auf piezo-effekten basiert.

    SAW-Filter.jpg   strukture SAW.jpg   prinzip saw.jpg




    Ein Auszug aus einem der aufgeführten Links:

    _______________

    Oberflächenwellen (OFW) als physikalisches Phänomen wurden bereits 1887 von Lord Rayleigh mathematisch beschrieben. Sie breiten sich auf der Oberfläche jedes elastischen Festkörpers aus und bestehen aus einer Kompressions- und einer Scherschwingungskomponente. Die Teilchen bewegen sich auf elliptischen Bahnen, die Energie klingt exponentiell nach innen ab. Die praktische Nutzung von OFW in Verbindung mit piezoelektrischen Materialien begann erst mit der Erfindung des Interdigitalwandlers (IDT) durch White und Voltmer (1965) in Verbindung mit der für Halbleiter entwickelten Planartechnologie zur Erzeugung feiner Metallstrukturen.

    _______________


    https://de.wikipedia.org/wiki/Akustische-Oberflächenwellen-Filter

    https://www.qsl.net/dk1ag/Kap9.pdf

    https://www.radiomuseum.org/fo…henwellen_filter_saw.html


    nische

  • nische

    Zitat

    Je länger ich suche und lese, desto mehr verstehe ich nur noch "yoschimoto"

    Kann einer von Euch eine kurze beschreibung abgeben um was es sich im wesentlichen handelt?

    Hm, ich kann Dir keine umfassende Antwort auf Deine Frage geben. Aber es dreht sich um die Heimautomation Smart- bla bla oder wie die Ideen alle heissen. Die Idee dahinter ist möglichst günstig und flexibel das Haus, die Wohnung zu vernetzen, so dass die Flexibilität bei Veränderungen gegeben ist.

    Neben Echelonsind Dir vielleicht EIB, KNX, X10, DigitalStrom oder FleetBus schon über den Weg gelaufen?

    Ich schätze so um 2000 begann die Suche und führte zu unterschiedlichen Lösungen, die im kleineren Bereich längst von drahtloser Technik abgelöst wurde.
    In der CH scheint sich, obwohl auch relativ teuer, das KNX durchgesetzt zu haben.

    X10 ist, X10 ist, (ohne dass ich recheriert habe) vermutlich eines der ersten Systeme. Es verdeutlicht (für mich typisch), die Grundidee, bestehende Leitungen sowohl für die Stromversorgung wie auch für den Datentransport zu benutzen.


    hier hier gibt es eine Übersicht, was man so unter Smart-Home alles angesiedelt hat.

  • Erst einmal danke für die positiven antworten. Es ist auch ein durchaus freundlicher umgangston in diesem forum. Ich könnte noch einiges dazu sagen, aber es soll hier ja um technik gehen.

    Also zum nächsten SEP.


    Aus einem modem entnommen.

    20200622_085313(1).jpg

    Vier in einem Dual In Line, DIL-Gehäuse versteckte übertrager.

    Sie dienen der trennung des telefonnetzes von der modemelektronik.


    Auch aus einem Modem entnommen aber neueren datums.

    20200622_085018(2).jpg20200622_085113(1).jpg

    Das datenblatt zeigt dass es sich um einen transmitter handelt, der die kommunikation

    in LON-Netzwerken vereinfacht. TwistedPair und Verpolungssicherheit werden angesprochen.

    https://www.echelon.com/assets…Model-50051-datasheet.pdf

    Leider nur blockschemas:(


    Aus einer frage wird ein fragenfächer. Was sind LonWorks?

    Antwort: https://de.wikipedia.org/wiki/Local_Operating_Network


    Je länger ich suche und lese, desto mehr verstehe ich nur noch "yoschimoto"

    Kann einer von Euch eine kurze beschreibung abgeben um was es sich im wesentlichen handelt?


    Das teil entpackt. Man sieht den übertrager, ein microchip und den rest des gehäuses.

    ECHELON 7260108

    20200622_095821(1).jpg


    Eine erklärung fand ich bei: https://www.jotrin.com/product/parts/FTT_10A

    Dazu die übersetzung aus dem englischen:


    Description:


    Der Twisted Pair-Transceiver FTT-10A Free Topology bietet eine einfache und kostengünstige Methode zum Hinzufügen eines LonWorks-Transceivers zu jedem Neuron® Chip-basierten Steuerungssystem. Der FTT-10A-Transceiver ist ein Ersatz für den beliebten FTT-10-Transceiver1 und unterstützt polaritätsunempfindliche Verkabelungen mit freier Topologie, sodass der Systeminstallateur nicht mehr mit einer Bustopologie verkabeln muss. Stern-, Bus- und Schleifenverdrahtung werden von dieser Architektur unterstützt. Die kostenlose Topologieverkabelung reduziert den Zeit- und Kostenaufwand für die Systeminstallation, da die Verkabelung so schnell wie möglich installiert werden kann. Es vereinfacht auch die Netzwerkerweiterung, indem Einschränkungen hinsichtlich Kabelführung, Spleißen und Knotenplatzierung beseitigt werden. Der FTT-10A-Transceiver besteht aus einem Trenntransformator, der in einen differentiellen Manchester-codierten Kommunikationstransceiver mit 78 kbit / s integriert ist. Für den Anschluss an den Neuron Chip Communications Port (CP) und die Taktleitungen, die + 5-V-Stromversorgung und das Twisted-Pair-Netzwerk sind Pins vorgesehen. Die Stifte sind verschlüsselt, um ein versehentliches Umkehren während der Montage zu verhindern. Der FTT10A-Transceiver erkennt automatisch die Eingangstaktfrequenz bei 5, 10 und 20 MHz. Der Transceiver ist in einer eingekapselten Kunststoffhülle untergebracht, die den Transformator und die Signalverarbeitungselektronik enthält. Das kompakte Gehäuse ist nur 7,2 mm hoch und eignet sich ideal für Anwendungen mit sehr geringem Profil wie DIN-Gehäusen. Das abgedichtete Gehäuse schützt den Transceiver, falls eine Schutzbeschichtung oder andere Formen der Umgebungsabdichtung auf der Leiterplattenbaugruppe erforderlich sind.


    Eigenschaften:

    · LonWorks abschließen? transformatorisolierter Transceiver für freie Topologiekommunikation

    · Ersatz für das FTT-10-Transceivel

    · Kompatibel mit dem FTT-10 Free Topology Transceiver und dem LPT-10 Link Power Transceiver;

    · Differenzielle Manchester-codierte Signalisierung für polaritätsunempfindliche Netzwerkverkabelung

    Bitrate von 78 Kilobit pro Sekunde bis zu Entfernungen von 500 Metern (freie Topologie).

    oder 2700 Meter (doppelt terminierter Bus) im schlimmsten Fall

    · Unterstützt kostenlose Topologie-Stern-, Bus- und Schleifenverkabelung

    · Automatische Takterkennung bei 5,10 oder 20 MHz

    · Entwickelt, um die EMI-Anforderungen von FCC und EN55022 Level B zu erfüllen

    · UL, CSA, TOV Erkannte Komponente

    · LonMarks für Interoperabilität zertifizierbar


    Bis zum nächsten mal, hend sorg! nische

  • Ich habe nun eine kurze Pause genutzt, um die vermeintliche Uhr zu fotografieren.

    Wie gesagt, ich vermute dass das Gebilde einer Röhre der Versuch ist, in einem Röhrensystem die Frequenzteilung nach dem Prinzip einer Zählröhre

    zu realiiseren und diesen Takt dann zur Anzeige der Uhrzeit heran zu ziehen.

    Wiki Dekatron


    Uhr_Front.jpg

    Dieses Bild zeigt das vermeintliche Zifferblatt (ca 60mm Durchmesser) des Gerätes.

    Im Inneren ist lediglich dieses Röhrensystem, ein Diode mit Elko als Gleichrichter und an den Anschlüssen Vorwiderstände. Die beiden Stufenschalter dienten vermutlich zum Einstellen der Uhrzeit.


    Uhr_Innen.jpg

  • Sehr schön Kai


    auf diese Weise habe auch ich einen Teil der Faszination Elektronik erfahren und bin dann hängen geblieben. Die Welt hat sich auch da ein wenig zum Besseren verändert (mein Meinung). Es war die Zeit vor dem Handy, als man sich Wege suchte, sich auf DIstanz auszutauschen. Haben wir nicht alle das Dosentelefon probiert?

    Auf dem Bild lässt sich das Pi Filter am Ausgang (das spricht ja bereits wieder für das Gerät) und die Endstufe des HF Verstärkers, die vermutlich im Gegentakt betrieben wurde um die genannte "höhere" Leistung zu erreichen. An der unteren Geäusewand könnte sich der Audioverstärker befinden (Trafo am Ausgang) und auf der linken Seite die Bedienung, resp, die Erzeugung der Grundwellen, wenn das Gerät auch für den Sender einen Mischer benutzte.

    Die vielen Spulenkerne sind teils für die ZF Verstärkung (Empfang) und dann auch für die SSB Modulation (Singel Side Band) notwendig. Aber mit Musik hat das wenig zu tun :/. Die unterstützten Modulationsarten waren FM (da wird die Sendefrequenz im Rythmus des zu übertragenden Tonsignals veräandert), AM (Amplituden Modulation) und dann SSB, was eigentlich eine Art der AM ist, man aber die Grundwelle und ein zusätzliches Seitenband (deshalb USB Upper Side Band, oder LSB Lower ...) beim Aussenden unterdrückt wird. Aber das ist kaum mehr S E P da es heute noch benutzt wird.


    Ich finde diese analoge Technik nach wie vor sehr spannend, wobei man heute aber vermehrt vieles in rein digitaler Technik lösen kann. Filter und Modulation oder Demodulation sind mathematisch beschreibbar und deswegen auch rein digital zu lösen.

    Ein sehr schönes Projekt ist z.B: das hier .

    Mehr zu Modulation und Co findet man im Wiki oder wenn man in die Details einsteigen möchte findet auf der Web Seite von Dietmar Rudolph alle Grundlagen und noch vieles mehr.


    schönen Abend

    Pius

  • Ich habe ja doch etwas gefunden. Eine Platine von Anfang der 80iger Jahre. Wenn man gewohnt ist, wie heutige Platinen aussehen, dann ist das schon ein
    S E P für mich.


    M1013651.jpg


    Das ist übrigens die Elektronik eine Funkgerätes, mit dem ich als Jugendlicher verbotener Weise herumgefunkt habe, ohne Ahnung zu haben. Es hatte nämlich mehr Leistung als erlaubt und man konnte neben AM und FM auch noch im USB und LSB Bereich funken.


    Inzwischen ist das Teil aber auf dem Elektrofriedhof.


    Gruß Kai

  • Danke René


    ich habe die Frage aufgebracht, weil ich unsicher war ob das passend ist. Selber bin ich seit Jahren begeistert von den technischen Leistungen
    unserer Vorfahren und es freut mich natürlich, dass solche Inputs hier auch ihren Platz finden. In den Jahren haben sich so viele Dinge angesammelt, dass ich manche Dinge abgeben muss (darf).


    Man darf staunen, was die früheren Ideen und Löungen alles hervorgebracht haben. Vielleicht weiss der jemand hier noch, was ein Dekatron ist.
    Mir kamen Einzelteile einer Person in die Finger, die auf einen Eigenbau von Röhren deuteten. Darunter ist, wie ich vermuten darf, eine Uhr auf der Basis eines einzigen Teils. Eine selbstbau Röhrengibilde mit einem Zifferblatt, das als Input Signal einen 50 Hz Netzimpuls benutzt. Dieses System teilte dann die 50Hz in der Röhre runter um die Uhrzeit darzustellen. Das ist zwar eine Vermutung von mir, aber wenn man das leider mittlerweile mit Luft gefüllte System betrachtet, lässt es nur diesen Schluss zu.

    Bei Bedarf liefere ich gerne ein Bild dieses Gerätes.

    Und OP's, ja da gab es auch bei Fasec eine Produktion eines solchen Bauteils, ein hybrider Aufbau, teils mit den eigenen BC107 bestückt. Ein geöffnetes Exemplar gab ich einer Schule als Demonstrationsobjekt (mit Schema) ab.

    Kai, der NE555 wurde übrigens von Hans Camenzind entwickelt und galt lange Zeit als das meist produzierte IC der Welt. Ob dies noch heute so ist, weiss ich nicht und ist auch nicht wichtig. Camenzind hat übrigens ein Buch über die Chipentwicklung geschrieben, das sogar ich als Laie recht interessant finde.


    Hans Camenzind


    Viel Spass beim herumstöbern.

    Pius

  • nische: Also ich finde das interessant und unterhaltsam. Leider kann ich nicht mit solch exotischen Teilen dienen, weil ich ein „Elektronik Neuling" und somit nicht im Besitz von „S E P“ bin.


    Darum verfolge ich das mehr passiv. Der Bereich Operationsverstärker ist interessant. Es gibt viel darüber zu lesen. Allerdings ist der Bereich „Wie erzeuge ich aus einer Gleichspannungsquelle eine symmetrische Spannung für den OP“ etwas dünner abgedeckt. Da bin ich inzwischen bei der Ladungspumpe gelandet.... mit NE555 oder 74HC14 gelandet.... aber es ist auch ein weitergehendes Interesse vorhanden.


    Gruß Kai

  • Hallo nische,


    sicher sind deine Beiträge hier erwünscht. Sie sind eine echte Bereicherung für das Forum. Es muss sich nicht immer um Arduino & Co. handeln!


    Das Forum ist noch recht klein, deshalb dauert es manchmal eine Weile, bis eine Reaktion kommt. Du kannst aber sicher sein, dass die Beiträge gelesen werden.


    Gruss

    René

  • Knisterbein

    Danke für deinen hinweis, ich stimme dir ganz zu. Ich fragte mich schon selbst ob ich mit meinen beiträgen den fokus der community störe, oder die besucher langweile. Allerdings hat mir die hohe zugriffszahl bei "pendeluhr" mut gemacht.


    @whole community

    Mit interesse verfolge ich die arduino-videos von rene. Sie sind so aufschlussreich, das ich bisher keine fragen dazu habe. Natürlich ist im nachvollzug alles einfacher.


    Im bereich aperationsverstärker, analogrechner und analog-synthesizer könnte ich etwas posten. Auch das ist geschichte, bleibt aber interessant weil die dinge etwas haptischer und auch gut zu begreifen sind. Zudem sind die bauteile dazu heute leicht erhältlich und kostengünstig.


    Sind solche themen hier nicht oder wenig erwünscht, bitte ich um eine klare antwort. Im negativen fall halte ich mich künftig aussen vor.


    Trotzdem noch einmal SEP StrangeElectronicParts.


    Ein lcd-inverterboard war mir bisher so bekannt.

    inverterboard2.jpg

    Die hochspannung wird mittels eines magnetischen trafos erzeugt.


    Jetzt fand ich eines das so aussieht.

    inverterboard1.jpg

    Die hochspannung wird mittels eines piezo-trafos erzeugt

    piezo-transformator.jpg

    Erst wollte ich nach der funktion fragen, jedoch fand ich bereits die antwort. Viel physik, aber mir wurde klar wie piezo-transformatoren funktonieren


    https://www.ti.com/lit/an/slyt107/slyt107.pdf (englisch)

    https://de.wikipedia.org/wiki/…lektrischer_Transformator (deutsch)


    MfG nische

  • Hallo Nische


    sehr schön, ja ich kenne diese Baugruppen aus alten Zeiten. Wen man die folgende Platine ansieht, dann erkennt man leicht, wie die damaligen Systeme langsam arbeiteten. Ibm_Board2.jpgIBM_Board1.jpg


    Vor dieser Bauart benutzte IBM übliche Platinen (die Integration nahm laufend zu)

    IBM_Buard4.jpg


    Diese Platine durfte ich mitte der 70er Jahre beim Ausschlachten eines Monsters mit nach Hause nehmen. Nun, zum basteln waren die Dinger nicht geeignet, da die Bauteilanschlüsse auf der Unterseite vor dem Löten stark angepresst wurden.


    IBM_WD_Kopf.jpg

    Dieses Bild zeigt dann noch eine Kopfmechanik aus einem damaligen DIsksystem. eine unglaublich schöne und aufwändige Mechanik.


    Nun frage ich mich aber, ob solche Dinge hier gefragt sind und ob dies überhaupt (ausser Dir und mir) jemanden interessieren könnte. Es ist Geschichte, teiils die eigene Geschichte, die sich in den Schubladen und Schränken ansammelt.


    Nun, in der Zeit etwas früher hätte ich nach Silizium Stab einen Detektor gezeigt und die Kennlinie davon, sofern ich es schaffen würde. Nur hat dies nichts mit uC Technik zu tun. Wenn es um Rechner geht, eine Curta? Die kennt René sicher auch noch. Aber da wiederum kann man ein Bild zeigen, mehr nicht. Es ist wesentlich eindrücklicher, wenn man an einer Curta "drehen" darf und die feinen Clicks in den Fingern die mechanische Qualität spürt.

  • Knisterbein

    Halloooo... jetzt hast du das absolute fundament gelegt. Danke für deinen beitrag :thumbup:

    Da kann ich höchstens noch quarzsand drunter streuen.

    https://www.fh-muenster.de/ciw…n_Silicium__Mai_2003_.pdf

    Weisst du auf welche weise bei der Fasec AG die dotierung vorgenommen wurde? Würde mich interessieren.


    Mein zweites teil stammt ebenfalls von sehr, sehr früher.


    hybrid.jpg     IBM_SLT_card_03773.agr.jpg IBM SLT circuits


    Ein auf keramik aufgebauter hybridbaustein mit 6 transistoren.

    Falls es jemand näher interessiert: https://www.ibm.com/ibm/histor…e/vintage_4506VV3081.html

  • Hallo Nische


    Nun, da es nicht nur Teile gibt sondern auch Stoffe die eine wichtige Rolle in der Elektronik spielen, beginne ich mit dem folgendem Bild, das einen direkten Bezug zu Deinem Bild mit dem Kinderspielzeug bekommt:


    SiliziumStab.jpg


    Etwas unförmig, weil es aus den Schweizer Anfängen der Halbleiterherstellung stammt. Das Bild zeigt einen Siliziumstab dar, der zur Herstellung der ersten BC107 Transistoren in der Schweiz bei der Fa: Fasec AG, Zürich (später in Faselec umbenannt) benutzt wurde. Der Überbringer dieses rohen Silizium brachte mir auch Beispiele der ersten Versuche, Solarzellen her zu stellen und Exemplare der ersten dort hergestellten BC107 Transistoren (für Philips) in verschiednene Aufbaustadien.


    BC107_Raw.jpg


    Dieses Bild zeigt meinen Versuch, das Substrat eines BC107 bildlich festzuhalten.

  • SEP

    Strange Electronic Parts


    Manchmal findet man bauteile, bei denen man sich kaum oder gar nicht vorstellen kann welche funktion sie bewirken.

    Wenn du solche teile oder komponenten hast, dann stelle sie hier vor, erkläre oder frage in die community was das ding soll.


    Zum beginn schlage ich einen symbolischen bogen von einem antiquierten digitalen bauteil zu einem komplexen neueren datums.


    Klingelknopf aus einem jugendstil-hotel

    klingel-knopf.jpg



    Flexible pcb aus einem kinderkeyboard

    kinderorgel.jpg


    Wer macht im easy-going "SEP" mit ?


    Ich bin gespannt was in euren schubladen lauert.


    :):S:):S:) nische

    Warum brauchen Hellseher Termine :/

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