ESP Module und Netzteile

  • Hallo,

    ein weiterer Update und eine weitere Frage. Inzwischen habe ich in meiner Hauptschleife des Programms beim Check auf not wlan.isconnected ein machine.restart() eingebaut. Bisher haben aber alle Versuche nichts gebracht. Inzwischen ist die "Standzeit" der beiden ESP32 Module auf ca. 3 Stunden geschrumpft. Selbst eine ständige Meldung des freien Mem in den MQTT messages zeigt keinen Grund für die Abstürze. Ich habe lediglich gelernt dass gc.collect einmal angefordert immer weiter arbeitet.


    Was mich wundert ist, dass das 8266 Modul bei allen Änderungen immer noch stabil läuft, ...tagelang...


    Ein Artikel auf Github hat mich auf eine weitere Idee gebracht.

    https://github.com/espressif/arduino-esp32/issues/2122

    Vielleicht hat der 8266 ja eine ältere, aber bessere Micropython Version drauf.


    Nun zu meiner neuen Frage:

    Wo finde ich eigentlich die älteren esp32-xxx-bin zum download? Ich lande bei meinen Suchen immer auf der 1.12.


    Vielen Dank und liebe Grüße

    Günter

  • Hallo Günter,
    versuche bitte diese Zeilen bevor du die Verbindung herstellst:


    # deaktiviere eventuellen AccesPoint modus

    # dieser ist bei einigen MiroPython Versionen als 192.168.4.1 standartmässig aktiviert

    ap_if = network.WLAN(network.AP_IF)

    ap_if.active(False)


    # starte mein Netzwerk

    sta_if = network.WLAN(network.STA_IF)

    if not sta_if.isconnected():

    . . .


    Zwar nur eine Vermutung könnte aber passen. Ich habe irgenwo gelesen, das bei einigen MicroPython Versionen automatisch ein Acces Point mit dabei ist.


    Grüße

    Helmut

  • Hallo,

    nur ein kleiner Update zum Thema:

    Nachdem ich nun einige Elkos parallel zu den 3,3V Pins ausprobiert habe (bis hin zum 1000 MikroFarad Elko) habe

    ich noch immer keinen Erfolg mit meinem Heltec Modul. Inzwischen hält das keine 12 Stunden mehr durch.

    Als nächsten Schritt werde ich mal die Software vom Wroom-32 drauf laden, also ohne die Verwendung des OLED,

    vielleicht bringt mich das der Lösung etwas näher.


    Was mir bei diesen Versuchen noch aufgefallen ist: Von meinen 3 eingesetzten Modulen meldet sich eins (8266) seltsamerweise

    mit einer SSID unter den auswählbaren WLANs. Was ist denn da passiert? (Name = Micropython-fdc4af also dem hinteren Teil der Hardware Adresse). Ich wüsste gar nicht wie ich so etwas einstellen könnte, also auch nicht wie man sowas abstellt. Gibt es dazu irgendwelche Erfahrungen?


    LG Günter

  • Hallo Kai,


    vielen Dank für Deine aufbauende Antwort.


    Es ist schön zu sehen, dass auch andere an solchen Projekten rumwerkeln und gehörig Grundlagenforschung betreiben.


    Aber am Meisten hat mir dein Hinweis auf die Probleme mit der Stromversorgung geholfen. Ich kämpfe im Moment damit, dass mein Heltec-Modul je nach Standort immer wieder ausfällt. Ich habe noch keinen Weg gefunden um eine Art Logdatei zu implementieren um zu sehen wo und warum das Ding einfriert. Aber der Beitrag über die Probleme mit der Stromversorgung scheint die richtige Antwort zu sein. Das mit dem Kondensator ist leicht umsetzbar. Jetzt muss ich noch sehen wo ich kürzere USB Kabel mit dickerem Querschnitt herbekomme. Schön, wieder ein Ansatz zur Optimierung.


    Interessant ist auch zu sehen, dass der ESP32-Wroom und der 8266 weniger empfindlich sind als das Heltec Modul. Sobald diese Fragen zum Thema Stromversorgung gelöst sind werde ich mich mal um Lipo-Akku und Solarzelle kümmern. Au wei, ich glaube meine Projekt-Doku wird heute wieder einige Einträge zur "weiteren Vorgehensweise" erhalten. Da ist wieder viel neuer Stoff für die nächsten Wochen.


    Liebe Grüße

    Günter

  • Die ESP Controller sind sehr empfindlich was Stromschwankungen betrifft. Allerdings sollten sie mit einem Netzteil an dem ein Raspberry Pi stabil funktioniert, problemlos zu betreiben sein. Etvl. gibt es ja Stromschwankungen beim Einstecken (bis der Stecker richtig sitzt), was den Controller durcheinander bringt.


    Ich selber mache ja ähnliches wie du beschrieben hast, betreibe die Controller (ESP8266, Attiny85) aber mit Lipo-Akku und Solarzelle. Das läuft sehr stabil, allerdings werden die Geräte auch so gut wie gar nicht mehr ausgeschaltet und laufen halt so vor sich hin.


    Detailliertere Informationen zur Stromversorgung von ESP Controllern gibt es hier.


    Gruß Kai

    Das Reh springt hoch. Das Reh springt weit. Warum auch nicht? Es hat ja Zeit. 8o

  • Hallo,


    im Moment arbeite ich den ESP32-Micropython Kurs durch und baue mir parallel dazu schon mal eine Prototyping Situation für eine Hausüberwachung auf. Da ist als Zentrale im Moment ein Raspberry Pi der als MQTT-Broker dient (und sich schrecklich langweilt) und jeweils ein Heltec-ESP32-mit Display, ein ESP32-Node-MCU (ohne Display) und ein ESP8266 (ohne Display). Abfragen kann ich das jeweils am Laptop, am Tablet und am Handy per MQTTfx. Soweit klappt das alles auch bis auf die üblichen "Lernprozesse". Eine Frage die mich in letzter Zeit immer mehr beschäftigt ist die nach den Netzteilen für die kleinen Module. Diese haben auf einem kleinen Breadboard jeweils nur noch einen BME280. Als Steckernetzteile dafür nutze ich sowohl die Netzteile vom Raspberry als auch Steckernetzteile zum Beispiel vom Tablet. Bei Änderungen an den Modulen sieht es öfter so aus, als ob das reine Einstecken der Stromversorgung alleine keinen sauberen Start schafft. Öfters muss ich dann nochmal mit dem RST Knopf nachhelfen bis die Module anlaufen. (Bei den Modulen lasse ich in einer Zeitschleifen im Main.py die für eine Mess-Wiederholung alle Minute ausgerichtet ist jede Sekunde die eingebaute LED blinken).


    Gibt es dazu bei Euch schon Erfahrungen? Brauchen die Netzteile evtl. am Anfang zu lange bis sie die stabilen 5V liefern? Wenn ja kann man das mit Software oder Hardware irgendwie abfangen?


    Ich bin gespannt ob es dazu irgendwelche Erfahrungen bei Euch gibt.


    LG Günter :/